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Der TSV Feldafing verliert daheim gegen den abstiegsbedrohten TSV Hohenpeißenberg mit 2:5. Coach Mergner warnt bereits vor dem nächsten Spiel.
TSV Feldafing –
TSV Hohenpeißenberg2:5 (1:3)
Tore:0:1 Schuldes (11.), 0:2 Schuldes (19.), 1:2 Dreesen (22.), 1:3 Radlmaier (38.), 1:4 Schuldes (48.), 1:5 Schwarz (56.), 2:5 Dreesen (90.+2)
Nach sechs Siegen in Folge riss die fantastische Serie des TSV Feldafing am Samstag ausgerechnet gegen die abstiegsbedrohten Hohenpeißenberger. „Dass die Serie so zu Ende geht, war schon schmerzhaft“, kommentierte TSV-Coach Jürgen Mergner. Seine Kreisklassen-Fußballer waren im Vergleich zu den vergangenen Partien nicht wiederzuerkennen. „Das hat eher so ausgeschaut wie in unserem ersten Heimspiel gegen Wielenbach“, sagte Mergner. Damals hatte sein TSV beim 0:4 die bis dato einzige Heimniederlage kassiert. Bei Mergner keimte nur nach dem 1:2 durch Torjäger Jakob Dreesen in der 22. Minute kurzzeitig Hoffnung auf. „Da habe ich gedacht, wir können es vielleicht drehen“, kommentierte der Feldafinger Coach. Doch die Hausherren blieben an diesem grauen Nachmittag viel zu fehleranfällig. „Wir hatten Probleme mit den langen Bällen des Gegners“, berichtete Mergner. Die Feldafinger waren spätestens nach dem 1:5 geschlagen. Dreesen gelang in der Nachspielzeit nur noch Ergebniskosmetik. „Nächste Woche müssen wir uns beim Tabellenführer Antdorf anders präsentieren, sonst wird es mehr als fünf Gegentore geben“, konstatierte Mergner.
FSV Höhenrain –
TSV Peißenberg2:1 (0:1)
Tore: 0:1 Mulaj (41.), 1:1 B. Huber (87.), 2:1 J. Feirer (90.+4)
Als der Freistoß von FSV-Kapitän Johannes Feirer in der vierten Minute der Nachspielzeit an Freund und Feind vorbei ins Netz segelte und der Schiedsrichter direkt danach abpfiff, kannte der Jubel am Bussardweg am Samstagnachmittag keine Grenzen. Auch FSV-Coach Christian Sedlmeier war spätestens in diesem Moment wieder mit seinen Fußballern versöhnt. „Die Mannschaft hat geliefert“, freute er sich. Vor einer Woche hatte Sedlmeier seine Mannen nach dem desaströsen 0:3 in Benediktbeuern noch scharf kritisiert. „Diesmal hat jeder für den anderen gekämpft, keiner hat den anderen für einen Fehler geschimpft“, lobte er. Dank dieser Mentalität konnten die Hausherren den 0:1-Pausenrückstand durch einen stark herausgespielten Treffer der Gäste aus der 41. Minute noch umbiegen. Erst in der 87. Minute belohnte Benedikt Huber per Kopf die immer stärker werdenden Ausgleichsbemühungen der Höhenrainer. „Da das 1:1 so spät gefallen ist, wäre ich auch mit einem Unentschieden sehr zufrieden gewesen“, so Sedlmeier. Doch es kam noch besser für die weiter im gesicherten Mittelfeld der Tabelle stehenden Hausherren. Schmerzhaft war lediglich das verletzungsbedingte Ausscheiden des noch nicht lange wiedergenesenen Andreas Mühr Mitte der zweiten Halbzeit.
SC Pöcking-P. –
1.FC Garmisch-P. II6:1 (5:1)
Tore: 1:0 Heller (4.), 1:1 Saif (22./FE), 2:1 Heller (23.), 3:1 Klima (31./FE), 4:1, 5:1 Heller (35., 45.), 6:1 Balletshofer (88.)
So haben sich die Fußballer des SC Pöcking ihren Heimspielabschluss vorgestellt. Beim 6:1 gegen den 1. FC Garmisch-Partenkirchen II spielte der bereits in der Vorwoche mit 6:0 in Raisting erfolgreiche Tabellenzweite teilweise wie aus einem Guss. „Momentan läuft es einfach gut. So macht es Spaß und ist auch schön zum Zuschauen“, schwärmte der gemeinsam mit Tobias Luppart für das Team verantwortliche SCPP-Coach Daniel Flath.
Bereits zur Halbzeitpause führten die Gastgeber mit 5:1, wovon drei Treffer mal wieder Leonhard Heller erzielte. „22 Tore in elf Spielen sind der Wahnsinn, aber ohne das Team wäre das nicht möglich“, so Flath. Und Teamgeist zeigte Heller, als er den Strafstoß zum 3:1 Elias Klima überließ. Das zwischenzeitliche 1:1 nach einem von Severin Dickel verursachten Foulelfmeter war angesichts der Torflut zu verschmerzen. Mit der Führung im Rücken schalteten die Gastgeber nach dem Seitenwechsel zwei Gänge runter, Lennard Balletshofer machte aber spät noch das halbe Dutzend voll.