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Der FC Bayern muss in den kommenden Monaten auf Ismael Saibari verzichten. Der marokkanische Offensivspieler hat sich beim 2:2 gegen Borussia Dortmund einen Syndesmosebandriss im rechten Sprunggelenk zugezogen und wurde bereits erfolgreich operiert. Nun hat sich der 25-Jährige erstmals selbst zu Wort gemeldet – und dabei eine optimistische Botschaft an die Bayern-Fans geschickt.
Am Sonntagnachmittag veröffentlichte Saibari auf Instagram ein Foto aus dem Krankenhaus. Darauf ist der Offensivspieler lächelnd in seinem Krankenbett zu sehen. Trotz der schweren Verletzung scheint der Sommer-Neuzugang seinen Optimismus nicht verloren zu haben.
„Die Operation verlief gut! Zeit, an die Arbeit zu gehen. Bis möglichst bald auf dem Platz“, schrieb Saibari zu seinem Beitrag. Für den Marokkaner beginnt damit eine längere Rehabilitationsphase. Eine schnelle Rückkehr auf den Rasen ist ausgeschlossen.
Wie die BILD berichtet, muss Saibari nach seiner Operation mit einer Ausfallzeit von mindestens drei Monaten rechnen. Damit dürfte der 25-Jährige dem deutschen Rekordmeister bis ins neue Jahr hinein fehlen.
Die Verletzung hatte sich der Offensivspieler am Samstagabend im Bundesliga-Klassiker gegen Borussia Dortmund zugezogen. Nach einer Großchance geriet Saibari in einen Zweikampf mit BVB-Torhüter Gregor Kobel und knickte beim Kampf um den Abpraller mit dem rechten Fuß um.
Sofort war zu erkennen, dass sich der Marokkaner schwerer verletzt hatte. Saibari konnte seinen Fuß nicht mehr belasten und musste von der medizinischen Abteilung der Münchner gestützt werden.
In der 29. Minute wurde er schließlich ausgewechselt. Nach dem Abpfiff verließ der Offensivspieler die Allianz Arena auf Krücken.
Bereits am Sonntag bestätigte der FC Bayern die Diagnose und teilte mit, dass Saibari erfolgreich operiert worden sei.
Besonders bitter für die Münchner: Nur wenige Minuten nach Saibari musste auch Serge Gnabry verletzt ausgewechselt werden.
Der 31-Jährige zog sich eine Muskelverletzung im hinteren linken Oberschenkel zu. Nach Informationen der BILD wird der deutsche Nationalspieler voraussichtlich vier bis sechs Wochen ausfallen.
Damit verschärft sich die ohnehin angespannte Personalsituation in der Bayern-Offensive erheblich. Jamal Musiala und Luis Díaz stehen dem Rekordmeister bereits verletzungsbedingt nicht zur Verfügung. Auch hinter dem Einsatz von Michael Olise steht nach dessen Knieproblemen weiterhin ein Fragezeichen.
Für Interimstrainer Aaron Danks wird die Zusammenstellung der Offensive damit zur Herausforderung. Bereits am Dienstag gastieren die Münchner in der Champions League bei Atlético Madrid.