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Noah Atubolu wechselte im Sommer auf Leihbasis zu Eintracht Frankfurt. Sein Verbleib im Sommer gilt allerdings als so gut wie sicher. Es gibt eine Bedingung.
Frankfurt – In diesem Sommer auf der Torhüterposition aktiv zu werden, gehörte ursprünglich nicht zu den Plänen von Eintracht Frankfurt. Erst nach der 0:7-Niederlage im Testspiel gegen den englischen Erstligisten Brentford und den erneuten Unsicherheiten von Kaua Santos, entschieden sich die Verantwortlichen zur Verpflichtung von Noah Atubolu. Um den spontanen Transfer in das Budget zu pressen, musste der Klub kreativ werden.
Atubolu kam zunächst auf Leihbasis vom SC Freiburg an den Main. Die Frankfurter sicherten sich eine Kaufpflicht, die unter leicht zu erreichenden Bedingungen greift. Nun gibt es neue Details, wie genau diese Bedingungen aussehen. Einem Bericht der Bild zufolge greift die Klausel bereits, wenn die Frankfurter in der laufenden Saison die Klasse halten.
Sollte nichts Unerwartetes passieren, wird die Eintracht in der kommenden Saison zwölf Millionen Euro nach Freiburg für Atubolus Dienste überweisen, so der Bericht weiter. Bereits im vergangenen Transferfenster hatten die Hessen eine Leihgebühr über eine Million Euro bezahlt. Dass der Großteil erst im kommenden Jahr fließen wird, erlaubte es der SGE, den ungeplanten Transfer zu tätigen, ohne das eigene Budget zu überschreiten.
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Nachdem der feste Wechsel offiziell ist, soll Atubolu dem Bericht nach einen Vertrag bis 2031 in Frankfurt erhalten. Für die Adlerträger soll er langfristig die Nummer eins werden. Er selbst habe zwar weiterhin das Ziel, in die Premier League zu wechseln. Nachdem aber das Interesse von der Insel im vergangenen Sommer gering war, ist auch ein baldiger Abschied aus Frankfurt unwahrscheinlich.
Bei seinem neuen Klub hatte Atubolu in den ersten Wochen einen wackeligen Start erlebt. Inzwischen hat sich die Form des 24-Jährigen jedoch stabilisiert. Dass der Neuzugang in Frankfurt zu einem echten Rückhalt werden könnte, deutet sich immer mehr an. Denn neben seinen verbesserten Leistungen präsentiert sich Atubolu auch als Führungsspieler. Kurz nach seiner Ankunft bei der SGE gehört er bereits dem Mannschaftsrat an. (hgag)