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Wie gewohnt teilen sich die öffentlich-rechtlichen Sender an den Wochenenden auf. Zum Auftakt überträgt die ARD. Ab 9.55 Uhr für den ersten Durchgang ist Das Erste live vor Ort. Vor dem 2. Durchgang ist die ARD wieder um 12.45 Uhr zurück auf Sendung. Am Mikrofon kommentiert Tobias Barnerssoi das Frauen-Rennen, Bernd Schmelzer bei den Männern. Im Livestream sind die Rennen in der ARD-Mediathek zu sehen. Eurosport zeigt ebenfalls alle Ski-Alpin-Rennen in dieser Saison im Free-TV und kostenpflichtig im Livestream HBOMax.
24. Oktober 2026
25. Oktober 2026
Die amtierende Olympiasiegerin und Weltmeisterin im Riesenslalom verpasst wie auch schon letztes Jahr den Auftakt: Federica Brignone (Italien) musste sich erneut am Knie operieren lassen. Auch 2025/26 konnte die 36-Jährige einen Großteil der Saison wegen einer schweren Verletzung nicht fahren. Stattdessen gewann Julia Scheib (Österreich) vor Sara Hector (Schweden) und Camille Rast (Schweiz) die kleine Kristallkugel. Scheib holte sich in Sölden 2025 den ersten von insgesamt fünf Saison-Siegen in dieser Disziplin.
Bei den Männern ist Marco Odermatt (Schweiz) Herr des Riesenslaloms. 29 seiner 54 Weltcupsiege holte er in dieser Disziplin - unter anderem in Sölden letztes Jahr. Allerdings verlor er in der vergangenen Saison seine Dominanz. Er gewann ‚nur‘ drei von neun Rennen - und musste sich bei Olympia mit Silber zufriedengeben. Die Disziplin-Wertung holte sich dann auch noch Olympiasieger Lucas Pinheiro Braathen (Brasilien). Kandidaten für den Sieg sind des weiteren Loic Meillard (Schweiz) und Stefan Brennsteiner (Österreich)
ExklusivSki alpin
:Samba auf der SkipisteDer Brasilianer Lucas Pinheiro Braathen ist der beste Riesenslalomfahrer und der größte Exzentriker des Skirennsports – er bestimmt in jeglicher Hinsicht den Takt. Ein Tag auf der Piste, mit Skiern und Body-Cam.
Aus deutscher Sicht sind vier Fahrerinnen und sechs Fahrer am Start. Der Riesenslalom gehört allerdings nicht zur Lieblings-Disziplin der Gesamtweltcup-Zweiten von 2025/26, Emma Aicher, und der Slalom-Spezialistin Lena Dürr. Am Start sind zudem Fabiana Dorigo und Jessica Hilzinger, für die ein Erreichen des zweiten Durchgangs ein Erfolg wäre.
Bei den Männern haben Anton Grammel und Fabian Gratz der in vergangenen Saison für Aufmerksamkeit gesorgt. Grammel landete bei den letzten drei Riesenslalom-Rennen in den Top Ten (7., 8., 10.) und Gratz schrammte in Alta Badia auf Platz 5 knapp am Podest vorbei. Hannes Amman und Jonas Stockinger freuen sich, wenn sie auch noch mal im zweiten Durchgang mitfahren dürfen. Slalom-Spezialist Linus Straßer und der von Verletzungen gebeutelte Alexander Schmid sind ebenfalls gemeldet.
Ski-Alpin-Saison 2026/27
:Von Slalom bis Abfahrt: der Weltcup-Kalender zu allen RennenMehr als 40 Rennen, rund 20 Weltcup-Stationen und eine WM: Die neue Ski-Alpin-Saison startet Ende Oktober in Sölden. Wir geben einen Überblick, wann wo welcher Wettbewerb stattfindet.
Die Athletinnen und Athleten starten am berüchtigten Rettenbachgletscher, der über 3000 Meter über dem Meeresspiegel liegt. Kritik kommt jedes Jahr aufs Neue vor allem von Natur- und Umweltschützern, weil Ende Oktober oftmals zu wenig Schnee liegt. Auch in diesem Jahr gab es zu wenig Niederschlag. Live-Bilder zeigen, dass außer der Skipiste fast nichts Weißes zu sehen ist. Nicht umsonst pausiert der Weltcup bis Mitte November, ehe es zum nächsten Rennen ins finnische Levi geht.
Für die präparierte Weltcup-Piste wurden Schnee aus fünf Depots verteilt, der bereits im Frühjahr angelegt und über den Sommer geschützt wurde.
Für die Fahrerinnen und Fahrer ist die 1,1 Kilometer lange Piste unabhängig vom Wetter anspruchsvoll. Zum Einstieg geht es vom Rettenbachjoch zum Gletschertisch in Richtung Gletscherkante. Direkt an der Kante zum Steilhang, dem sogenannten Eisfall, erreicht die Piste ein Maximalgefälle von 68 Prozent, eine der steilsten Strecken im Weltcup-Kalender. Zum Abschluss erwartet die Läuferinnen und Läufer die Elefantentränke, bei der es flacher und welliger wird.