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Urbig rettet den Bayern mit einer Glanztat in Neuer-Manier den Sieg gegen den SC Freiburg. Auch neben dem Rasen eifert er seinem Vorbild nach.
Freiburg – Dass Jonas Urbig Manuel Neuer nacheifert, ist kein Geheimnis. Aber hatte sich das Vorhaben bis dato auf Taten auf dem Platz und ein paar Worte daneben beschränkt, wurde das „Neuer-Nachfolger-Repertoire“ am Sonntag beim 3:1-Auswärtssieg in Freiburg um eine weitere Komponente erweitert.
Souverän nämlich schritt der 23 Jahre junge Keeper durch die Katakomben des Europapark-Stadions und machte – im Stile des abwesenden Kapitäns Neuer – vor diversen Mikrofonen Halt. Kein Vergleich mehr zu jenem Jungen, der vor eineinhalb Jahren schüchtern aus Köln gekommen war. Aber das hatte auch mit der bestandenen Reifeprüfung in den 90 Minuten zuvor auf dem Rasen zu tun.
„Er hat seinen Mann gestanden“, sagte Max Eberl treffend über die Leistung von Urbig und erinnerte gerne an die „brenzligen Situationen, langen Bälle und Flanken“, die der Bayern-Torhüter in der hektischen Schlussphase nach dem Freiburger Anschlusstreffer überstehen musste.
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Ohnehin habe man schon immer gewusst: „Jonas steht. Den kannst Du reinschmeißen und der bringt seine Leistung.“ Nach der emotionalen Woche aber war die Leistung dennoch nicht selbstverständlich. Auch Urbig selbst sah man die abfallende Last an. Er wollte sich nicht selbst hervorheben, sagte aber doch: „Ich konnte meinen Teil beitragen. Wir sind happy.“
Ob es im Pokal am Mittwoch (20.45 Uhr) eine Wiederholung gibt, entscheidet sich kurzfristig. „Im Laufe der Woche“ soll Neuer wieder ins Training einsteigen, sagte Eberl. Aushilfs-Chefcoach Aaron Danks führte aus: „Es ist gerade nicht angenehm für ihn mit seinem Fuß. Aber es ist nichts Schlimmes, er wird nicht lange ausfallen.“ Diplomat Urbig sprach das Schlusswort: „Am besten schnellstmöglich. Wir brauchen Manu!“