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Ben Shelton macht Stuttgart zu einem festen Bestandteil seiner nächsten Spielzeiten. Der Titelverteidiger hat den BOSS OPEN nicht nur für 2027 zugesagt, sondern gleich für drei weitere Ausgaben. Für das Turnier ist das eine längerfristige Bindung an einen Spieler, der am Weissenhof bereits einen wichtigen Schritt seiner Entwicklung geschafft hat.
In diesem Jahr gewann Shelton dort seinen ersten Rasentitel. Im Finale setzte er sich in drei Sätzen gegen Taylor Fritz durch. Die Zusage verbindet eine erfolgreiche Erinnerung mit konkreter Planung für die kommenden Spielzeiten.
„Ich habe mich in Stuttgart immer sehr wohl gefühlt“, sagte Shelton. Er hob die Organisation und die Stimmung bei den Matches hervor. Der Turniersieg habe die Veranstaltung für ihn zusätzlich besonders gemacht. Seine Rückkehr ist damit auch an eine positive Erfahrung mit dem gesamten Umfeld geknüpft.
Für einen Spieler kann ein vertrauter Turnierort praktische Vorteile haben. Er kennt die Anlage und verbindet sie mit bereits gelösten sportlichen Aufgaben. Das nimmt ihm bei einer Rückkehr nicht die Konkurrenz ab, schafft jedoch einen vertrauten Ausgangspunkt. Gerade nach dem ersten Titel auf einem Belag hat diese Erfahrung einen eigenen Wert.
Turnierchef Edwin Weindorfer verwies auf Sheltons Auftritt beim Titelgewinn: „Er hat sich bei seinem diesjährigen Turniersieg körperlich topfit präsentiert“. Auch dessen Kampfgeist stellte er heraus. Die Veranstalter setzen damit auf einen Spieler, dessen Wirkung auf ihr Publikum sie bereits aus unmittelbarer Erfahrung kennen.
Eine Zusage über mehrere Jahre erleichtert es dem Turnier, Kontinuität aufzubauen. Zuschauer können einen Spieler wiederholt am selben Ort verfolgen und seine Entwicklung mit früheren Auftritten vergleichen. Für Stuttgart ist Shelton deshalb mehr als ein einmaliger Gast, auch wenn die Vereinbarung natürlich keinen weiteren Titel vorwegnehmen kann.
Shelton hat zuletzt zudem seine Zusammenarbeit mit Juan Carlos Ferrero bekannt gemacht. Der frühere Trainer von Carlos Alcaraz gewann 2011 selbst in Stuttgart, damals allerdings noch auf Sand. Der gemeinsame Bezug zum Turnier ist eine interessante Verbindung, ersetzt aber keine aktuelle Vorbereitung auf Rasen.
Für Shelton treffen nun ein neues Trainerkapitel und ein vertrauter Turnierort zusammen. Die sportlichen Aufgaben werden sich weiter verändern, während Stuttgart vorerst im Programm bleibt. Seine dreijährige Zusage bietet dafür einen klaren Rahmen: Er will an einen Erfolg anknüpfen, ohne sich auf die bloße Erinnerung daran zu beschränken. Wie gut das gelingt, muss er bei jeder Rückkehr erneut auf dem Platz zeigen.