flag
back Zurück
"Bin immer noch frustriert": Ferrari-Ärger laut Lewis Hamilton noch nicht beigelegt
imago-sport-1085550707.jpg

Bei Formel-1-Rekordweltmeister Lewis Hamilton (41) ist der Ärger über den harten Zweikampf mit Ferrari-Teamkollege Charles Leclerc nicht verflogen.

"Natürlich war ich frustriert, und ich bin immer noch frustriert", sagte der Brite vor dem Großen Preis von Brasilien (Sonntag, 18 Uhr): "Es müssen also Gespräche geführt werden. Das werden wir tun, sobald es die Zeit erlaubt."

Beim Rennen in Mexiko hatten sich die beiden Scuderia-Fahrer ein überhartes Duell um Platz eins geliefert - und dadurch Red-Bull-Star Max Verstappen den Sieg auf dem Silbertablett serviert. Hamilton sah die Schuld eindeutig bei Leclerc und attackierte das Verhalten des Monegassen mit überraschend deutlichen Worten. Leclerc sei 29 Jahre alt, "also glaube ich nicht, dass es am Alter liegt. Ich denke, es ist eine Mentalitätsfrage. Es ist wie alles oder nichts, entweder ich gewinne oder keiner von uns, und so sollte es nicht sein", sagte der siebenmalige Weltmeister.

Natürlich gebe es Momente, "in denen man Dinge sagt, die man hinterher vielleicht bereut. Aber ich bereue nichts, und ich werde mich niemals dafür entschuldigen, authentisch und ehrlich zu sein", führte Hamilton nun in Sao Paulo aus: "Ich lasse mich nicht zum Schweigen bringen. Ich habe mich noch nie zum Schweigen bringen lassen."

Auf die Frage, ob sich Leclerc auf der Strecke härter mit ihm als mit anderen Fahrern duellieren würde, antwortete Hamilton eindeutig. "Ja", sagte der 41-Jährige, der vor seinem 400. Grand Prix in der Königsklasse steht: "Ich sehe, was ihr seht. In Singapur war er in Kurve eins (gegen Max Verstappen, d. Red.) ganz innen, hatte die Führung übernommen und ist dann vom Gas gegangen. Das war definitiv anders." Laut Hamilton habe Leclerc dies aber auch schon mit seinen früheren Teamkollegen Sebastian Vettel und Carlos Sainz so gehandhabt.

Und so glaube er nicht, "dass sich alles in einer einzigen Besprechung klären und regeln lässt", sagte Hamilton bei Sky: "Aber es ist wichtig. Was wir jetzt aufbauen, wird uns für das nächste Jahr in die richtige Position bringen." In gewisser Weise sei er "froh, dass wir diese Erfahrung gemacht haben", meinte der siebenmalige Champion, weil das Team "daraus lernen" und "nur noch stärker werden" könne.

Leclerc konnte sich bislang in Brasilien nicht zu der Thematik äußern. Nach der Geburt seiner Tochter Bianca wurde er für den obligatorischen Medientermin am Donnerstag "freigestellt", wie Ferrari mitteilte.

Könnte Ihnen gefallen

Jake Dixon mit unverhofftem MotoGP-Comeback: "Einfach genießen"

Motorsport-Total.com vor 6 Stunden

Cadillac bestätigt Lösung nach Valtteri Bottas‘ 200 mph Aufhängungsfehler in Mexiko

motorcyclesports.net vor 12 Stunden

Oscar Piastri akzeptiert Strafe, aber: Richtlinien schwierig umzusetzen

motorsport.com vor 3 Stunden

Martín für das FP1 in Katar freigegeben; Fernández und Aldeguer fit

motorcyclesports.net vor 9 Stunden

Fernandez versucht es wieder: Es ist an der Zeit, die Geschichte zu änder

SPEEDWEEK.COM vor 8 Stunden

Leclerc erstmals Vater: Bianca kam am Dienstag zur Welt

LAOLA1.at vor 1 Tag

Er fuhr 98 Formel-1-Rennen: Heute produziert er Bio-Eier im großen Stil

Motorsport-Total.com vor 19 Stunden