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Drei Pleiten in Folge, Pokal-Aus in Dresden: Der FC Schalke 04 steckt in der Krise. Trainer Miron Muslic kann dem sogar etwas Gutes abgewinnen.
Dresden – „Vielleicht bin ich froh, dass wir diese Phase jetzt haben“, sagte Trainer Miron Muslic nach der 0:2-Niederlage des FC Schalke 04 im DFB-Pokal bei Dynamo Dresden am Mittwochabend (28. Oktober). Seine Aussage klingt widersprüchlich, hat aber einen Hintergrund.
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Es ist die erste Krise unter Miron Muslic. Drei Pflichtspiele in Folge hatte Schalke unter ihm zuvor nie verloren. Nach dem 1:2 in Freiburg und dem 0:1 gegen Mainz 05 folgte nun das Pokal-Aus. Kapitän Kenan Karaman nahm danach die S04-Führungsspieler in die Pflicht. Der Trainer blickte nach vorne.
Er sei „froh“, dass die Krise jetzt komme „und nicht im März, April oder Mai, wo es um alles geht“. Miron Muslic ist sich sicher: „Wir werden uns wieder fangen, uns stabilisieren und werden am Ende der Saison wieder alles erreichen, was wir uns vornehmen.“
Miron Muslic betonte mehrfach, dass er auf Krisen vorbereitet sei. Schon nach dem überraschenden 0:0 gegen den FC Bayern am zweiten Spieltag kündigte er „brutale“ zehn Monate an. Nun ist die erste harte Phase da.
Wie Miron Muslic die Wende schaffen will, ist offen. Der FC Schalke 04 findet in der Offensive kaum Lösungen. In den vergangenen fünf Pflichtspielen traf Königsblau nur einmal.
Miron Muslic ist sich dessen bewusst: „Wir sind nicht an unser Leistungslimit gekommen. Wir waren extrem unsauber mit dem Ball. Das war heute unser größtes Problem.“
Auf Schalke 04 warten schwere Wochen. Vor und nach der Länderspielpause geht es gegen die Europapokal-Teilnehmer RB Leipzig (5.), TSG Hoffenheim (10.) und VfB Stuttgart (15.).
Hoffnung macht Miron Muslic das Personal. In Dresden feierten Kenan Karaman und Dejan Ljubicic ihr Comeback. Auch Ron Schallenberg und Moussa Sylla könnten bald wieder trainieren. Gleiches gilt für Robin Gosens und Soufiane El-Faouzi. Die beiden waren beim Spiel in Köln mit den Köpfen zusammengeprallt.
Miron Muslic erklärte: „Die nächsten Wochen werden sehr hart. Der eine oder andere wird zurückkommen und dann werden wir auch das überstehen.“