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Riesen-Sensation für die Fußballfans am Chiemsee: FC-Bayern-Superstar Harry Kane wird am Sonntag (22. November) den Fanclub „Rot-Weisse Traun“ besuchen. Die Zusage von der Säbener Straße hat bei den Anhängern eine Welle der Begeisterung ausgelöst und sorgt für einen Ansturm auf die begehrten Plätze.
Traunstein/Übersee – Große Ehre und viel Arbeit für die Verantwortlichen des FC-Bayern-Fanclubs „Rot-Weisse Traun“ (RWT): Am 22. November schlägt kein Geringerer als Weltklasse-Stürmer Harry Kane im Chiemgau auf. Die Zusage traf für den Fanclub völlig unerwartet an einem Freitagnachmittag per Telefon ein. Kurz darauf folgte die schriftliche Bestätigung samt Details per E‑Mail. Bei Organisator Maxi Burghartswieser löste der Anruf sofort Tatendrang aus: „Ich freu’ mich im Inneren und schau, dass ich da möglichst gleich Gas geben kann“, schilderte er seine Reaktion auf die Sensationsnachricht aus der Münchner Vereinszentrale im Gespräch mit chiemgau24.de.
Der Vorstand informierte daraufhin unverzüglich die Vereinsverantwortlichen und die gesamte Mitgliederschaft. Wer im Verein über keine E-Mail-Adresse verfügte, wurde kurzerhand auf dem klassischen Postweg per Brief kontaktiert. Wie schon in den Vorjahren hatte sich der Fanclub form- und fristgerecht für die traditionellen Fanclub-Besuche der Bayern-Stars beworben. Dass der Zuschlag nun so prompt erfolgte, lag auch an gelockerten Regularien: Früher galt nach einem erfolgreichen Besuch eine fünfjährige Sperre für Neubewerbungen, inzwischen steht das Verfahren jedoch wieder allen eingetragenen Fanclubs offen. Teil der Bewerbung war ein schriftliches Konzept zur Ausrichtung des Events, für das der FC Bayern eine Obergrenze von maximal 500 Besuchern fest vorgegeben hat.
Die Begeisterung über den Besuch des Kapitäns der englischen Nationalmannschaft brachte die Vereinsorganisation binnen kürzester Zeit an ihre Kapazitätsgrenzen. Bei 1.476 eingetragenen Mitgliedern im Fanclub lagen den Verantwortlichen schon nach wenigen Tagen rund doppelt so viele Anmeldungen vor, wie die Räumlichkeiten überhaupt aufnehmen dürfen.
Da der FC Bayern die Besucherzahl strikt limitiert, muss der Vorstand nun eine schwere Auswahl treffen. Das Treffen bleibt im Wesentlichen den eigenen Mitgliedern sowie einigen wenigen Vorständen eng befreundeter Partner-Fanclubs vorbehalten. Für viele Interessierte wird der Traum vom Treffen mit dem Torjäger jedoch unerfüllt bleiben: „Einige Interessenten werden eine Absage erhalten“, stellte Burghartswieser klar.
Bei der praktischen Umsetzung des Star-Besuchs setzt der Verein bewusst auf familiären Zusammenhalt und Engagement. Maxi Burghartswieser beschrieb das Leitmotiv der Veranstaltung als Projekt „von Fanclubmitgliedern für Fanclubmitglieder“. Deswegen verzichtet der Club auf externe Dienstleister und plant unter anderem, auch die Moderation des gesamten Programms komplett aus den eigenen Reihen zu bestreiten.
Dass die Veranstaltung im Wirtshaus Feldwies in Übersee stattfindet und nicht an einem anderen Ort im Einzugsgebiet des Vereins, begründete Burghartswieser mit den hohen organisatorischen Standards: Die Gaststätte erfülle alle Anforderungen an Raumgröße und Sicherheit optimal und habe sich bereits bei einem früheren Spielerbesuch bestens bewährt. Hinzu kommt eine enge persönliche Bindung, denn der Pächter des Wirtshauses ist selbst aktives Fanclubmitglied. Nach der damaligen Veranstaltung hatte es auch von der Führung des FC Bayern viel Lob für die reibungslose Organisation vor Ort gegeben.
Erfahrung im Umgang mit prominenten Gästen bringt der Verein reichlich mit: Burghartswieser erinnerte an frühere Gastspiele von FC-Bayern-Legenden wie Bastian Schweinsteiger, Arjen Robben, Uli Hoeneß sowie Konrad Laimer. Dass es der Fanclub-Führung nun gelungen ist, mit Harry Kane das aktuelle Aushängeschild des deutschen Rekordmeisters nach Übersee zu holen, löste bei den Anhängern emotionale Reaktionen aus: In zahlreichen Rückmeldungen auf die Einladungsschreiben gaben etliche Mitglieder ihrer riesigen Freude ausführlich Ausdruck. (Dieser Artikel erschien auf chiemgau24.de/fgr)