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Niko Springer sichert sich mit einer Glanzleistung einen der letzten Startplätze für den Grand Slam of Darts. Auch Stephen Bunting kann jubeln.
Niko Springer hat sich im letzten Moment für den Grand Slam of Darts (vom 14. bis 22. November LIVE auf SPORT1) qualifiziert. Beim Qualifikationsturnier am Freitag in Leicester sicherte sich der deutsche Darts-Profi einen der zehn letzten Startplätze.
Springer löste sein Ticket gegen Stefaan Henderyck, den er mit 5:1 in den Legs bezwang. Gegen den Belgier überzeugte der Mainzer mit einem sensationellen Drei-Dart-Average von 112,25 Punkten. Zuvor hatte er Justin Hood (5:1) und Alexander Merkx (5:2) bezwungen.
Springer ist nach Gabriel Clemens, Jan Schmidt und Martin Schindler der vierte Spieler aus Deutschland, der sich für das Major-Turnier in Wolverhampton qualifizieren konnte.
Insgesamt acht deutsche Teilnehmer waren am Freitag nach Leicester gereist. Dominik Grüllich, Leon Weber, Max Hopp, Arno Merk, Marvin Kraft, Lukas Wenig und Ricardo Pietreczko scheiterten jedoch allesamt spätestens in der vorletzten Runde der Qualifikation.
Dagegen fährt Stephen Bunting ebenfalls zum Grand Slam of Darts. Der Engländer setzte sich in der entscheidenden Runde mit 5:2 gegen Jimmy van Schie durch.
Zum Auftakt ließ der an Position eins gesetzte Bunting Merk beim 5:0 keine Chance und spielte 101,55 Punkte im Schnitt. Nach einem 5:3 gegen Callan Rydz machte er gegen van Schie sein Ticket perfekt.
Derweil musste Ricky Evans in der entscheidenden Runde gegen Cristo Reyes einem 0:3-Rückstand hinterherlaufen, gewann aber noch mit 5:3. Dabei gelangen ihm unter anderem Finishes über 161 und 124 Punkte. Auch Joe Cullen drehte ein 0:3 und setzte sich gegen Michael Smith mit 5:3 durch.
Bradley Brooks löste sein Ticket mit einem 5:2 gegen Dave Chisnall. Ebenfalls erfolgreich waren Rusty-Jake Rodriguez gegen Tom Bissell und Maik Kuivenhoven gegen Chris Landman, jeweils mit 5:2. Carl Sneyd schlug Andy Boulton mit 5:2, Tom Sykes bezwang Adam Leek mit 5:3 und Alan Soutar gewann mit 5:3 gegen Mike De Decker.
Zu den prominenten Namen, die in diesem Jahr nicht beim Grand Slam of Darts dabei sind, zählen unter anderem Dimitri Van den Bergh, Daryl Gurney, Peter Wright, Damon Heta und Danny Noppert.