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Stellbergstadion Homberg öffnet bald – doch Fußballspielen ist noch verboten
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Fast fertig: Auf der Laufbahn fehlen noch Markierungen, aber der Rasen am Stellbergstadion ist trotz Trockenheit gut angewachsen. © Foto: Chantal Müller

Das Stellbergstadion in Homberg ist fast fertig, die Laufbahn wird gerade versiegelt. Der neue Rasen muss erst eingelaufen werden, bevor echte Spiele stattfinden können.

Homberg – Die umfassenden Arbeiten am Stellbergstadion befinden sich buchstäblich auf der Zielgeraden. Noch stehen einige Restarbeiten aus, schon bald aber soll das Stadion in Homberg wieder freigegeben werden. Derzeit arbeiten die Baufirmen an der Laufbahn.

Um die fertigzustellen, werden winzig kleine Kunststoffkügelchen auf die Oberfläche aufgebracht und aufgerakelt, erklärt Projektleiterin Alexandra Dörrbecker. Anschließend werden sie erhitzt und so mit dem Untergrund verklebt. Erst dann können die Markierungen auf der Laufbahn aufgebracht werden. Es sind die letzten größeren Arbeiten, die noch ausstehen.

„Das Ziel war, den Rasen gut hinzubekommen“, sagt Dörrbecker. Das sei trotz des trockenen und des heißen Sommers gut gelungen, der Rasen sei gut angewachsen. Einem Spielbetrieb stehe nichts mehr entgegen – mit einer kleinen Einschränkung. Bevor die Fußballfläche tatsächlich für Partien genutzt werden kann, muss der Rasen trainiert werden. So wird er robuster und hält den Belastungen besser stand, sagt die Landschaftsarchitektin. „Damit er gut anwurzelt, muss man langsam mit dem Spielbetrieb beginnen.“ Die Sportler werden nach Freigabe also die Fläche erst einmal einlaufen müssen, ehe sie wirklich Fußballspiele im neuen Stadion austragen können. Auch sonst fehlen nur noch Kleinigkeiten an der neuen Sportstätte: Die Zäune müssen noch geliefert und die Beleuchtung angebracht werden.

An der neuen Garage fehlen noch Tore sowie eine Absturzsicherung. Außerdem soll das Gebäude noch ein Gründach erhalten, damit es sich optisch besser in die Umgebung einfügt. Das Material für die Leichtathletik-Anlagen wartet schon auf den Aufbau – die Calisthenics-Anlage aus robustem, wetterfestem Material hingegen steht bereits.

Ein großes Fragezeichen schwebt aber weiterhin über dem geplanten Multifunktionshaus. Ein Bau ist erst möglich, wenn Fördergeld zur Verfügung steht. Einen Aufruf zum entsprechenden Förderprogramm gab es bisher allerdings noch nicht. Bis das Gebäude steht, werden sich die Sportler weiter im alten Vereinsheim umziehen und duschen müssen.

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