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Füllkrug-Hammer in der DFB-Elf: Jürgen Klopp holt Werders Torjäger zurück - Paris Brunner muss sich noch gedulden

Niclas Füllkrug kehrt in die deutsche Nationalmannschaft zurück. Das berichten Sky und die Bild übereinstimmend.

Demnach wird Bundestrainer Jürgen Klopp den Torjäger von Werder Bremen am Donnerstag in sein Aufgebot für die anstehenden Länderspiele in der Nations League gegen Serbien und die Niederlande berufen, "sofern bis dahin nichts Außergewöhnliches passiert".

Füllkrug absolvierte seit seinem Debüt unter Hansi Flick vor ziemlich genau vier Jahren 24 Länderspiele für Deutschland, in denen ihm 14 Tore gelangen. Seine letzten Einsätze absolvierte er allerdings im Sommer 2025 bei der Endrunde der Nations League. Nominiert wurde er letztmals im September jenes Jahres.

Sportlich lief es für Füllkrug nach seinem Wechsel vom BVB zu West Ham United 2024 und bei der zwischenzeitlichen Leihe zur AC Mailand miserabel. Allerdings blüht er seit seiner Rückkehr zu Werder im Sommer auf und markierte in zehn Pflichtspielen bereits satte zwölf Treffer. Damit ist er der beste deutsche Torschütze in Europas Top-5-Ligen.

Deshalb mehrten sich zuletzt die Stimmen, die eine Rückkehr des 33-Jährigen in die Nationalmannschaft forderten. Coach Klopp, der nach der verkorksten WM in Nordamerika einen Umbruch eingeleitet hat, hielt sich beim Thema Füllkrug bislang bedeckt. Allerdings betonte er vor wenigen Wochen: "Niclas Füllkrug ist 33. Das ist nicht meine Schuld!"

Füllkrug wurde angesichts seiner herausragenden Leistungen mehrfach auf eine mögliche Nominierung angesprochen. Er gab sich dabei aber zurückhaltend und wünschte auch irgendwann, das Thema ruhen zu lassen: "Wenn mein Land mich braucht, dann bin ich für mein Land da - immer. Auch wenn ich 43 bin und dann noch einer in der Box stehen soll. Dann komme ich auch, aber ich bettle nicht drum."

SV Werder Bremen v TSG Hoffenheim - Bundesliga 2026/27

DFB-Team: Füllkrug und Ebnoutalib ja - Brunner nein

Das Sturmzentrum gilt im DFB-Team durchaus als Sorgenkind. Kai Havertz ist hier nominell erste Wahl, allerdings ist er kein gelernter Stoßstürmer. Gute Karten auf eine Nominierung hat laut Sky auch Younes Ebnoutalib, der vor wenigen Wochen unter Klopp debütierte und aktuell auch gute Leistungen im Angriff von Eintracht Frankfurt zeigt.

Dagegen muss Junioren-Nationalspieler Paris Brunner von der AS Monaco sich wohl noch gedulden. Es sei "intensiv diskutiert" worden über eine Berufung des 20-Jährigen. Gereicht habe es aber trotz bereits acht Saisontoren in bisher elf Spielen für das Ex-BVB-Juwel noch nicht.

Deutschland trifft am 13. November auf Serbien und drei Tage später auf die Niederlande. Sein Aufgebot für die beiden letzten Länderspiele des Jahres verkündet Klopp am Donnerstag um 11.30 Uhr.

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