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44 Spieler nominierte Jürgen Klopp für die ersten Länderspiele seiner Bundestrainer-Ära. Für die beiden kommenden Spiele fällt der Kader dagegen deutlich kleiner aus. Maximal 23 Spieler (inklusive drei Torhütern) dürfen die Spieltags-Kader in der Nations League groß sein. Möglich ist zudem die Berufung von zwei bis drei Ergänzungsspielern.
So oder so ist Jürgen Klopp aber dazu gezwungen, seinen XXL-Kader aus dem September beinahe zu halbieren. Einige Stars, die damals eine Einladung bekamen, werden jetzt eine Absage bekommen. Wer ist gefährdet?
📌 Diese beiden Länderspiele warten
- 13. November: Serbien – Deutschland
- 16. November: Deutschland – Niederlande
In erster Linie dürfte es wohl die zahlreichen Spieler treffen, die vom Bundestrainer erstmals für die deutsche Nationalmannschaft berufen worden waren. Dazu dürften unter anderem Max Rosenfelder oder auch Finn Jeltsch zählen, die trotz Nominierung ohne DFB-Einsatz geblieben waren.
Auch Akteure wie die Mittelfeldspieler Yannik Engelhardt, Vitaly Janelt oder Mika Baur sowie Linksverteidiger Hennes Behrens werden wohl zuhause bleiben müssen. Zu groß ist die Konkurrenz etwa durch Spieler wie Aleksandar Pavlovic, Joshua Kimmich, Felix Nmecha oder Tom Bischof im Mittelfeld sowie durch Nathaniel Brown, Maximilian Mittelstädt oder David Raum auf der linken Abwehrseite.
Ebenso denkbar ist es, dass Jürgen Klopp seine Überraschungsnominierung Bambase Conte genauso wie Braja Gruda streicht.
Spannend ist auch das Rennen um die drei Plätze im Tor. Hier ist Marc-Andre ter Stegen als Nummer 1 gesetzt. Dahinter wird Jonas Urbig nach zuletzt einigen Einsätzen für die Bayern und seinem Länderspiel-Doppelpack während des ersten Lehrgangs den Posten des Vertreters sicher haben.
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Im Umkehrschluss bedeutet das, dass von den übrigen Kandidaten Noah Atubolu, Alexander Nübel und Finn Dahmen zwei Kandidaten keinen Anruf bekommen werden. Als einziger Keeper gehörte Dahmen in allen vier bisherigen Länderspielen unter Klopp zum Kader. Vielleicht ein Zeichen, wer derzeit Torwart Nummer 3 ist.
In der Abwehr bieten sich Jürgen Klopp einige Optionen. In der Innenverteidigung dürften Nico Schlotterbeck, Waldemar Anton und Jonathan Tah gesetzt sein. Weil bei 23 Spielern wohl höchstens vier Innenverteidiger mitkommen, wird entweder Malick Thiaw oder Yan-Aurel Bisseck zu Hause bleiben müssen.
Ähnlich sieht es, wie schon beschrieben, bei den Linksverteidigern aus. Höchstens zwei Nominierungen dürfte es hier geben. Neben Behrens müsste dann auch einer aus dem Trio Brown/Raum/Mittelstädt passen.
Und dann wäre da noch die lahmende Offensive. Magere drei Tore gelangen in den ersten vier Klopp-Spielen. Kai Havertz ist mit ziemlicher Sicherheit wieder gesetzt. Dahinter hat Younes Ebnoutalib mit bisher zehn Torbeteiligungen sehr gute Karten. Im Umkehrschluss wird es dadurch für Jonathan Burkardt und Nick Woltemade eng, zumal auch zuletzt nicht berücksichtigte Angreifer Werbung für sich machen.