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Die Soester EG bleibt in der Eishockey-Landesliga ungeschlagen. Beim ESC Rheine setzt sich das Team nach starkem zweitem Drittel mit 3:2 durch.
Rheine – Zweites Spiel, zweiter Sieg: Die Soester EG ist mit der optimalen Ausbeute von sechs Punkten in die Eishockey-Landesliga gestartet. Vor 140 Zuschauern gewann die Mannschaft von Trainer Tom Ehlert beim ESC Rheine mit 3:2 (1:1, 2:0, 0:1) und verschaffte sich damit früh eine gute Ausgangsposition im Kampf um die Zwischenrunde der besten vier Teams.
Dabei hatte zunächst wenig auf einen Soester Erfolg hingedeutet. Die Gastgeber erwischten den deutlich besseren Start und setzten die SEG im ersten Drittel massiv unter Druck. „Wir standen am Anfang wirklich stark unter Druck, es war ein wirklich starker Beginn von Rheine“, sagte Ehlert. „Wir haben irgendwie überlebt.“
Dass die Soester nach den ersten 20 Minuten dennoch nicht im Hintertreffen lagen, war auch Nils Björk zu verdanken. Nachdem Rheine in der 11. Minute in Führung gegangen war, gelang Björk nur eine Minute später mit einer Einzelaktion der Ausgleich. Das 1:1 entsprach allerdings nicht den Kräfteverhältnissen. Mit 27:8 Torschüssen dominierten die Gastgeber den ersten Abschnitt deutlich.
Nach der ersten Pause kippte die Begegnung jedoch komplett. Nun war die SEG die bessere Mannschaft und setzte Rheine ihrerseits unter Druck. Das spiegelte sich auch in der Schussstatistik wider: 19:6 Schüsse für Soest im zweiten Drittel. Die Gäste nutzten ihre Überlegenheit konsequent. Zunächst brachte Lasch die SEG in der 29. Minute erstmals in Führung, ehe Björk mit seinem zweiten Treffer des Abends in der 35. Minute auf 3:1 erhöhte.
„Das Spiel ist komplett gekippt, weil wir auch einfach starkes Eishockey gespielt haben. Ab dem zweiten Drittel waren alle bärenstark. Wir sind als Mannschaft wirklich geschlossen und richtig stark aufgetreten“, lobte Ehlert sein Team.
Entschieden war die Partie damit allerdings noch nicht. Rheine verkürzte in der 44. Minute durch Synowiec auf 2:3 und drängte in der Schlussphase auf den Ausgleich. Die Soester verteidigten ihren Vorsprung leidenschaftlich und konnten sich mehrfach auf Torhüter Marvin Nickel verlassen. Die spektakulärste Szene zeigte der Schlussmann bei einer Großchance der Gastgeber.
„Er hat die Scheibe mit der Fanghand hinter dem Rücken gehalten und damit den Vorsprung gerettet“, sagte Ehlert über die entscheidende Parade.
Mit zwei Siegen zum Saisonauftakt hat die SEG eine gute Basis für die kommenden Wochen gelegt. Bis zum Ende der Hauptrunde stehen zwar noch zwölf Spiele aus, doch gegen den ESC Rheine, der als möglicher Konkurrent im Rennen um die Zwischenrunde gilt, haben die Soester bereits wichtige Punkte gesammelt.
Soester EG: Nickel, Heller; Spirer, Fleischer, Schutzeigel, Lach, Koch, Zimbelmann, Dartmann, Tsakalidis, Björk, Sprenger, Jäger, Cicigin.
Tore: 1:0 Zimbelmann (11.), 1:1 Björk (12.; Spirer), 1:2 Lasch (29.; Spirer, Cicigin), 1:3 Björk (35.; Koch, Dartmann), 2:3 Synowiec (44.).