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"Spätestens nach dem 1:1 war das Momentum klar auf unserer Seite" – Antau dreht das Spiel

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In der 1. Klasse Mitte hat SV Antau am Freitagabend den Sportclub Dörfl trotz 0:1-Pausenrückstand noch klar mit 4:1 bezwungen. Entscheidend war aus Sicht von Obmann Karl Gerdenich die Reaktion nach der Pause: "Spätestens nach dem 1:1 war das Momentum klar auf unserer Seite." Gegen einen Gegner aus der Spitzengruppe kippte die Partie nach der Pause deutlich zu den Gastgebern.

Torwart in Scharz und Neonorange legt sich den Ball für einen Abstoß zurecht

Nach Eckball hinten, nach der Pause voll da

Antau musste sich in diese Partie erst hineinarbeiten. Gerdenich beschrieb die ersten Minuten als "kampfbetont, aber ausgeglichen", und genau so entwickelte sich auch die Anfangsphase. Vieles spielte sich auf Augenhöhe ab, ehe Dörfl in der 27. Minute nach einem Eckball zuschlug und durch Kariem Shehata mit 1:0 in Führung ging. Für die Gäste war das ein wichtiger Treffer, weil sie damit etwas Ruhe in ihr Spiel brachten. Vor der Pause hatte Dörfl zudem noch eine weitere gute Möglichkeit, doch Daniel Strauszberger blieb im Eins-gegen-Eins der Sieger und hielt Antau damit im Spiel. So ging es mit dem 0:1 in die Kabinen, und aus Sicht der Gastgeber war klar, dass mehr kommen musste.

Ausgleich, Wendepunkt und vier Tore in einer Halbzeit

Was in der Pause besprochen wurde, war danach schnell zu sehen. Gerdenich sprach von "klaren Worten" des Trainerteams und auch innerhalb der Mannschaft, weil offen angesprochen worden sei, was in der ersten Halbzeit nicht gut genug war. Dazu kamen Systemumstellungen, die Antau sofort halfen. In der 53. Minute fiel durch Maximilian Ivancsits das 1:1, und damit veränderte sich das Spiel deutlich. "Spätestens nach dem 1:1 war das Momentum klar auf unserer Seite", sagte Gerdenich. Zwar kam Dörfl noch zu zwei Möglichkeiten, einmal wieder nach einem Eckball und einmal durch einen Distanzschuss, insgesamt blieb aber Antau am Drücker. Der eigentliche Knackpunkt war aus seiner Sicht dann das 2:1 in der 65. Minute. "Das 2:1 durch Florian Gold war nach einer schönen Kombination über drei, vier Stationen sicherlich der Wendepunkt", sagte er. Danach legten die Gastgeber nach: Karl Gerdenich traf nach 70 Minuten zum 3:1, Andreas Gold stellte in der 78. Minute auf 4:1, und damit war der Umschwung auch am Ergebnis klar abzulesen.

Klare Worte, großer Wille und trotzdem noch Arbeit

Der Sieg fiel am Ende deutlich aus, trotzdem ordnete Gerdenich die Partie differenziert ein. Er hob vor allem hervor, dass Antau nach der Pause seine Stärken besser auf den Platz brachte und mit großem Willen spielte. Für ihn war genau das der entscheidende Punkt: "Der Fokus auf unsere Stärken und der unbedingte Siegeswille haben den Ausschlag gegeben." Gleichzeitig zollte er dem Gegner Respekt. "Dörfl hat wirklich eine gute Mannschaft und gehört zurecht in die obere Tabellenregion", sagte der Antauer Obmann. Auch deshalb hat dieser Heimsieg für die Gastgeber besonderes Gewicht. Ganz ohne Kritik wollte Gerdenich den Abend aber nicht stehen lassen. "Wir müssen von Beginn an gleich zu 100 Prozent da sein", forderte er, weil Antau sich den Weg in dieses Spiel unnötig schwer gemacht hatte. Zur Leistung des Unparteiischen meinte er, diese sei "im Großen und Ganzen gut" gewesen; einzig eine Handspielszene vor einem möglichen Elfmeter für Antau sah er als diskussionswürdig. So bleibt unter dem Strich ein klarer Heimsieg, der vor allem deshalb überzeugte, weil Antau nach der Pause die Partie an sich riss und die eigenen Chancen konsequent nutzte.

1. Klasse Mitte: Antau : SC Dörfl - 4:1 (0:1)

  • 78

    Andreas Gold 4:1

  • 70

    Karl Gerdenich 3:1

  • 65

    Florian Gold 2:1

  • 53

    Maximilian Ivancsits 1:1

  • Kariem Shehata 0:1

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