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DFB-Pokal der Frauen: VfL Wolfsburg schlägt Hoffenheim und steht im Viertelfinale

Die Frauen des VfL Wolfsburg haben äußerst souverän das Viertelfinale des DFB-Pokals erreicht. Die "Wölfinnen" zeigten im Achtelfinale am Montagabend eine starke Leistung und gewannen klar und auch in der Höhe verdient mit 8:0 (5:0) gegen Bundesliga-Konkurrent TSG Hoffenheim.

Anders als beim Liga-Spiel im September, das aus Sicht der Mannschaft von Trainer Stephan Lerch mit 1:2 verloren ging, zeigten sich die Wolfsburgerinnen vom Start weg zielstrebig und effizient. Lieske Carleer (2.), Cora Zicai (11.), Kapitänin Janina Minge (22.) und Lara Prasnikar (25.) machten für den haushoch überlegenen VfL bereits vor der Halbstunden-Marke alles klar. Zicai mit ihrem zweiten Treffer (41.), Lena Lattwein (63. und 75.) sowie Cecilie Floe Nielsen (85.) erzielten die weiteren Treffer.

Zur Wahrheit gehörte aber auch: So eindrucksvoll die Leistung der Niedersächsinnen war, so schwach und überfordert waren die Gäste aus dem Kraichgau. Auf wen die Wolfsburgerinnen im Viertelfinale (10. und 11. März 2027) treffen, entscheidet sich bei der Auslosung am 13. Dezember. In der Liga geht es für die Niedersächsinnen bereits am Freitag mit dem wichtigen Auswärtsspiel beim Tabellendritten Eintracht Frankfurt weiter (18.30 Uhr, im NDR Livecenter).

"Wölfinnen" machen schon vor der Pause alles klar

Das Spiel war bereits nach 22 Minuten entschieden - und das mit Köpfchen: Carleer (2.) und Minge (22.) trafen jeweils nach Ecken von der rechten Seite per Kopf, die eine links ins Tor, die andere rechts. Zicai wuchtete einen Flugkopfball nach einer maßgeschneiderten Hereingabe von Prasnikar in die Maschen (11.).

Mittelstürmerin Prasnikar sorgte für das Lerch-Team, das die Kraichgauerinnen mit seinem Pressing förmlich erdrückte, dann für ein Novum: Sie drückte einen Abstauber zum 4:0 per Fuß über die Linie (25.). Beste Spielerin des ersten Durchgangs aber war Zicai. Kurz vor der Pause zog sie von der linken Seite in die Mitte und traf mit rechts ins linke untere Eck (41.).

VfL schont in Hälfte zwei Kräfte für Frankfurt

Im zweiten Durchgang ließen es die Wolfsburgerinnen - mit Blick auf das Spiel am Freitag in Frankfurt absolut nachvollziehbar - ruhiger angehen. Das war, weil von der TSG auch weiterhin keine Gefahr ausging, problemlos möglich.

Und Torchancen und Tore gab es dennoch reichlich. Lattweins erster Treffer fiel - natürlich an diesem Abend - nach einer Ecke per Kopf (63.), der zweite nach einer weiteren hohen Balleroberung (75.). Den Schlusspunkt setzte Floe Nielsen mit einem schönen Schlenzer ins rechte untere Eck (85.).

Dieses Thema im Programm: NDR.de | DFB-Pokal: Wolfsburgs Frauen schlagen Hoffenheim klar | 02.11.2026 | 19.58 Uhr

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