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Hinter Alexander Zverev liegen anstrengende Monate. Nach zwei gewonnenen Grand-Slam-Turnieren braucht sein Körper allerdings eine Pause.
Shanghai – Das Jahr 2026 wird für Alexander Zverev immer unvergessen bleiben. Lange träumte er von einem Triumph auf der Grand-Slam-Bühne, ehe es endlich sogar mit dem doppelten Sieg klappen wollte. Erst räumte der gebürtige Hamburger den Titel bei den French Open ab, anschließend kletterte er auch in New York ganz nach oben aufs Treppchen. Bald übernimmt er die Nummer 1 der Weltrangliste. Eine kleine Schwächephase aber bleibt nicht aus.
In Shanghai verpasste der Olympiasieger das angepeilte Finale. Im Gespräch mit Sky und RTL verriet er jetzt, wie es zur Niederlage gegen Alejandro Davidovich-Fokina kommen konnte. „In China war ich leer, also ich war wirklich völlig am Ende mit meinen Kräften. Mental war ich auch sehr, sehr müde“, berichtete Zverev. Die Folge: Er musste eine Zwangspause einlegen.
Sein Geheimrezept: Einfach nicht an Tennis denken: „Dann bin ich nach Hause gekommen, ich habe fünf Tage frei genommen, habe ein bisschen Golf gespielt, habe wirklich den Tennisschläger gar nicht angefasst. Und das hat mir sehr, sehr gutgetan.“ Nun freut er sich darauf, bald in Wien aufschlagen zu dürfen. In die österreichische Hauptstadt reist er überaus gerne.
„Wien ist auch ein Turnier, das mir Energie geben kann, weil ich die Stadt liebe. Ich liebe es auch, in der Stadthalle zu spielen. Das Publikum ist immer extrem auf meiner Seite, und das macht auch Spaß, dann Tennis zu spielen. Deswegen bin ich auch froh, dass ich jetzt hier bin“, resümiert Zverev. An die Spitze der Weltrangliste kann er in Wien allerdings noch nicht springen.
Möglicherweise hat sich Zverev während seiner Auszeit auch ein paar entspannte Momente mit Freundin Sophia Thomalla und Tochter Mayla gegönnt. Beim Davies-Cup in Halle waren beide neben Mama Irina auf der Tribüne beim Daumendrücken entdeckt worden. In Paris kann er – ein gutes Abschneiden vorausgesetzt – den nächsten Meilenstein einsammeln. Nun ruft aber erst einmal Wien. (is)