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Das ATP-Rennen um die Qualifikation für Turin geht in die entscheidende Phase: Nur noch ein Match entscheidet über den letzten Teilnehmer.
Sieben Spieler haben sich bereits ihren Platz beim prestigeträchtigen ATP-Event gesichert. Rafael Jódar und Taylor Fritz kämpfen um das letzte Ticket.
CASPER RUUD TOPS RAFAEL JODAR IN PARIS 🔥 The Norwegian takes down the 9th seed 6-3, 6-4 to reach the round of 16 at the Paris Masters. Jodar no longer controls his own destiny to qualify for the ATP Finals. https://t.co/N44JZWHUxa
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Im Viertelfinale des Paris Masters wird Carlos Alcaraz für seinen Landsmann spielen. Setzt sich die Nummer drei der Welt gegen den US-Amerikaner durch, qualifiziert sich Jódar bereits in seiner ersten ATP-Saison für sein Debüt in Turin.
Besiegt Fritz den siebenmaligen Grand-Slam-Sieger, zieht er mit einem Vorsprung von lediglich 16 Punkten an Jódar vorbei und löst damit sein Ticket. Rafael wird Carlos daher die Daumen drücken wie wohl niemand sonst – nicht einmal seine Familie.
Mehrere Spieler waren mit Chancen auf die Qualifikation für Turin in das letzte Masters-1000-Turnier der Saison gegangen. Flavio Cobolli zog zwar zurück, hatte sich seinen Platz bei diesem Event aber bereits gesichert.
Arthur Fils unterlag in der dritten Runde Fritz. Das Ergebnis reichte jedoch aus, um auch ihm einen Platz unter den besten acht Spielern zu sichern. Frances Tiafoe hätte seinen Platz noch an seine Landsleute Tommy Paul oder Fritz verlieren können.
Paul unterlag Ben Shelton im Viertelfinale in drei Sätzen. Damit qualifizierte sich Tiafoe erstmals für Turin. Zugleich blieb nur noch ein Match übrig, um den letzten Teilnehmer am bedeutendsten Hallenturnier im ATP-Kalender zu bestimmen.
Der junge Spanier gab bei den Australian Open in diesem Jahr sein ATP-Debüt. Der gebürtige Madrilene legte seitdem eine beeindruckende Entwicklung hin: Er feierte mehr als 40 ATP-Siege und knackte in dieser Woche die Top 10 – gerade einmal 287 Tage nach seinem Debüt auf der ATP-Tour.
Vor den Turnieren in Basel und Paris war Jódar in einer hervorragenden Position, um Alex de Minaur, Novak Djokovic und weitere Konkurrenten hinter sich zu lassen. In der Stadt von Roger Federer unterlag er jedoch dem späteren Sieger Valentin Vacherot.
In Paris wollte der 20-Jährige einen weiteren Schritt machen. In der ersten Runde bezwang er Alejandro Tabilo und sammelte 50 wichtige Punkte. In der zweiten Runde war jedoch Casper Ruud in zwei Sätzen zu stark für ihn.
Statt die Qualifikation aus eigener Kraft zu sichern, musste Rafael in der französischen Hauptstadt nun die Ergebnisse der Konkurrenz verfolgen. Novak Djokovic schied ebenfalls früh aus und blieb damit hinter ihm. Alex de Minaur unterlag Tomas Martin Etcheverry in einem Match, das ihn an dem Spanier hätte vorbeiziehen lassen können.
Nachdem auch Tommy Paul aus dem Rennen war, wird Jódar nun Carlos Alcaraz gegen Fritz die Daumen drücken. Der US-Amerikaner ist sein einziger verbliebener Konkurrent um einen Platz in Turin.