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Carlos Alcaraz reagiert auf Instagram-Scherz von Alex de Minaur über ihn
Carlos Alcaraz reagiert auf Instagram-Scherz von Alex de Minaur über ihn
© KalshiTen / X / Fair Use

Alex de Minaur richtete nach seiner Niederlage im Finale der Vienna Open eine humorvolle Nachricht an Carlos Alcaraz auf Instagram. Der Spanier ließ mit einer Antwort auf seinen australischen Rivalen nicht lange auf sich warten.

Nach einem weiteren Duell, in dem sich der 23-Jährige als zu stark für den erfahrenen Australier erwies, tauschten die beiden Spieler in den sozialen Medien freundliche Worte aus.

Alcaraz besiegte De Minaur am Sonntag, dem 1. November, mit 6:1, 6:4. Damit gewann er seinen vierten Titel in dieser Saison und die 28. Trophäe seiner Karriere. Der ehemalige Weltranglistenerste baute seine Bilanz gegen den Australier zudem auf sieben Siege aus sieben Begegnungen aus.

Einen Tag nach dem Finale veröffentlichte De Minaur einen Instagram-Beitrag, in dem er sich bei den Fans für ihre Unterstützung in Wien bedankte. Der 27-Jährige gratulierte dem Spanier, räumte jedoch zugleich scherzhaft ein, dass Duelle gegen ihn durchaus anstrengend sein können.

„Eine besondere Woche in Wien. Vielen Dank für eure Unterstützung während der gesamten Woche, auch wenn es heute nicht in meine Richtung lief. Glückwunsch, @carlitosalcarazz! Es ist immer ein Vergnügen … auch wenn du mir die Arbeit ein wenig erschwerst“, schrieb De Minaur.

Alcaraz bemerkte die Nachricht und antwortete seinem Gegner umgehend. Dabei wünschte er ihm viel Erfolg für die Zukunft.

„Du bist großartig, Alex! Auf alles, was noch kommt“, erwiderte Alcaraz.

Trotz der Niederlage im Finale hatte der Australier allen Grund, mit seiner Woche zufrieden zu sein. Er bezwang mehrere schwierige Gegner und erreichte ein weiteres Finale bei einem ATP-500-Turnier. Der Versuch, in dieser Saison seinen zweiten Titel zu gewinnen, endete jedoch erneut gegen einen bestens bekannten Rivalen.

De Minaurs Bilanz gegen Alcaraz

Die beiden Tennisstars standen sich 2022 in Barcelona erstmals gegenüber. Damals setzte sich der Spanier in einem umkämpften Halbfinale mit 6:7(4), 7:6(4), 6:4 durch. De Minaur hatte in dieser Partie Matchbälle, konnte die Begegnung aber nicht für sich entscheiden.

Im Finale des Queen’s Club 2023 trafen sie erneut aufeinander. Alcaraz gewann mit 6:4, 6:4 und triumphierte im Anschluss im selben Sommer in Wimbledon. Im Endspiel des Grand-Slam-Turniers besiegte er Novak Djokovic in fünf Sätzen.

2025 folgten zwei weitere Duelle. Alcaraz bezwang den Australier nach drei Sätzen im Finale von Rotterdam und feierte anschließend im Viertelfinale von Barcelona einen weiteren Sieg. Später im selben Jahr setzte er sich bei den ATP Finals in Turin ebenfalls gegen De Minaur durch.

Ihr erstes Aufeinandertreffen 2026 fand bei den Australian Open statt. Der spanische Star gewann das Viertelfinale mit 7:5, 6:2, 6:1 und beendete damit die Hoffnungen des Lokalmatadors auf den Einzug ins Halbfinale seines Heim-Grand-Slam-Turniers.

De Minaur hat damit drei Finals gegen Alcaraz verloren – in Rotterdam, im Queen’s Club und nun in Wien. In den sieben Begegnungen mit dem siebenfachen Grand-Slam-Champion konnte der Australier insgesamt lediglich zwei Sätze gewinnen.

In Wien bezwang der 27-Jährige im Viertelfinale Matteo Berrettini, ehe er im Halbfinale auf Alexander Zverev traf. Gegen den Deutschen setzte sich De Minaur mit 6:4, 1:6, 7:6(4) durch und sicherte sich damit seinen Platz im Endspiel am Sonntag.

Alcaraz erlebte derweil eine perfekte Woche in Österreich. Der Spanier gab im gesamten Turnier keinen Satz ab und besiegte im Viertelfinale Tommy Paul sowie im Halbfinale Daniil Medvedev.

Das Finale dauerte eine Stunde und 27 Minuten. Alcaraz dominierte den ersten Satz, während De Minaur im zweiten Durchgang deutlich mehr Widerstand leistete. Im zehnten Spiel gelang dem 23-Jährigen jedoch das entscheidende Break, anschließend durfte er eine weitere Trophäe bejubeln.

Die nächsten Ziele von Alcaraz und De Minaur

Der Titel in Wien war Alcaraz’ elfte ATP-500-Trophäe. Damit rückte er in der ewigen Bestenliste näher an einige der größten Spieler der Tennisgeschichte heran. Roger Federer führt die Liste mit 16 ATP-500-Titeln an, Djokovic und Rafael Nadal folgen mit jeweils 15.

Darüber hinaus beendete der Spanier die ATP-500-Saison 2026 ungeschlagen. Er gewann alle 16 Partien, die er in diesem Jahr auf dieser Turnierebene bestritt. Seine Siegesserie bei ATP-500-Turnieren steht nun bei 26 Matches.

Auch De Minaur, der in dieser Saison bereits die Rotterdam Open gewann, erlebte 2026 viele positive Momente. Der Australier zeigte sich konstant und erreichte bei mehreren Turnieren die späten Runden. Seine Bilanz gegen Alcaraz würde er allerdings sicherlich gerne verbessern.

Nach dem Finale in Wien reisten beide Spieler nach Paris weiter. Dort sollen sie beim letzten Masters-1000-Turnier der Saison antreten.

Alcaraz hat sich seinen Platz bei den ATP Finals in Turin bereits gesichert. De Minaur kämpft dagegen noch um die Qualifikation für das prestigeträchtige Saisonfinale. Ein gutes Ergebnis in Paris könnte für den Australier in den letzten Wochen der Saison besonders wichtig sein.

Der 27-Jährige hatte 2023 zuvor das Finale der Canadian Open erreicht. Dieses Ergebnis ist bis heute seine beste Leistung bei einem ATP-Masters-1000-Turnier. Außerdem stand er in Paris dreimal in Folge im Viertelfinale.

Alcaraz will seine starke Form nach dem Turniersieg in Wien bestätigen und seiner Titelsammlung eine weitere wichtige Trophäe hinzufügen. De Minaur hofft hingegen auf weitere Siege und eine neue Gelegenheit, gegen den Spanier anzutreten. Der jüngste Austausch der beiden auf Instagram lässt allerdings vermuten, dass er sich beim nächsten Mal wohl einen etwas leichteren Gegner wünschen würde.

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