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Sieben Minuten dauerte die Behandlung auf dem Platz, ehe Rettungskräfte den 22 Jahre alten Russen abtransportieren konnten. Wie schwer die Verletzung ist, machte Sturm-Trainer Fabio Ingolitsch nach dem Spiel bei Sky Austria deutlich.
„Es war ein glatter Unterschenkelbruch“, sagte er, während Khudyakov bereits im Krankenhaus operiert wurde. Schon auf dem Feld hätten die Mediziner „alles versucht, damit zumindest die Gefäße nicht absterben“.
Nach Angaben von Sky Austria wird Khudyakov mindestens bis März ausfallen, auch ein Aus für die gesamte Saison gilt als möglich. Italiano war nach der Szene sichtlich geschockt; eine Absicht wurde ihm nicht unterstellt.
Wie sehr der Moment die Spieler beider Teams mitnahm, schilderte Sturm-Rechtsverteidiger Jürgen Heil. „Ich bin noch immer geschockt. Die Bilder, die man sieht, die bleiben im Kopf.“
In solchen Momenten spiele die Vereinsfarbe keine Rolle mehr, alle wollten dem verletzten Spieler helfen. Manche Spieler hätten nach der Verletzung Tränen in den Augen gehabt.
Sportlich lag Sturm zu diesem Zeitpunkt sogar 0:1 zurück. Was danach folgte, beeindruckte den eigenen Trainer: Die Mannschaft drehte das Derby und gewann am Ende 6:1. „Hut ab vor der Mannschaft. Das ist charakterlich der beste Haufen, den ich je trainiert habe“, sagte Ingolitsch laut heute.at. „Der Sieg ist heute nicht nur für Sturm Graz, sondern auch für Khudy.“
Für den Klub beginnt nun die Suche nach einer längerfristigen Lösung im Tor. Für Khudyakov beginnt ein langer Weg zurück.