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Zu wenig Durchschlagskraft in der Offensive, das Nachsehen in den Zweikämpfen: Die U23 der TSG Balingen unterliegt der TSG Hofherrnweiler-Unterrombach mit 0:2. Trainer Philipp Wolf sieht vor allem in der ersten Halbzeit klare Vorteile beim Gegner – und erklärt, weshalb die Niederlage verdient war.
18.10.2026, 12:38 UhrAalen
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
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Für die zweite Mannschaft der TSG Balingen gab es am Samstag bei der TSG Hofherrnweiler-Unterrombach nichts zu holen. Mit 0:2 (0:1) musste sich die Mannschaft von TSG-II-Trainer Philipp Wolf geschlagen geben.
Dabei waren es vor allem die ersten 45 Minuten, in denen die Gastgeber den Grundstein für ihren Erfolg legten.
„Über die 90 Minuten war der Sieg von Hofherrnweiler verdient“, räumte Wolf nach der Partie ein. Insbesondere im ersten Durchgang hat sein Team Probleme gehabt, sich gegen die robuste Spielweise der Hausherren zu behaupten. „Sie waren uns in der Galligkeit und in der Zweikampfführung deutlich überlegen. Sie haben viele Zweikämpfe auch mit Grätschen gewonnen und eine gute Gruppendynamik entwickelt.“
Immer wieder setzte sich Hofherrnweiler im Balinger Drittel fest und sorgte vor allem nach ruhenden Bällen für Gefahr. Ein solcher führte schließlich auch zum Führungstreffer. Nach einem Einwurf gelang es den Gästen nicht, den Ball entscheidend aus der Gefahrenzone zu befördern. Nicola Zahner nutzte die Gelegenheit, drehte sich im Strafraum und traf in der 18. Minute zum 1:0.
Nach dem Seitenwechsel fanden die Balinger besser in die Begegnung. „Die zweite Halbzeit war ausgeglichen. Wir hatten zwei Torchancen, Hofherrnweiler hatte ebenfalls zwei“, bilanzierte Wolf. Allerdings fehlte seiner Mannschaft im Abschluss die nötige Konsequenz. Statt des Ausgleichs fiel auf der Gegenseite die Vorentscheidung. Nach einem nicht konsequent verteidigten Angriff konnte sich der Balinger Schlussmann nur noch mit einem Foul behelfen. Den fälligen Strafstoß verwandelten die Gastgeber zum 2:0.
Damit war die Begegnung praktisch entschieden. Zwar bemühten sich die Gäste weiterhin um den Anschlusstreffer, zwingende Möglichkeiten blieben jedoch Mangelware. „Wir hatten heute nur zwei Torchancen. Davon kann man sicherlich eine nutzen, aber es war jetzt nicht so, dass wir Möglichkeiten für zwei, drei oder vier Tore gehabt hätten“, stellte Wolf fest. „Und wenn du nur zwei Torchancen hast, ist es schwer, ein Spiel zu gewinnen, wenn du hinten ein oder zwei Gegentore bekommst.“ Grundsätzlich wollte der Balinger Coach seiner Mannschaft dennoch keinen allzu großen Vorwurf machen. „Die Leistung war in Ordnung. Aber gegen eine gestandene Verbandsligamannschaft wie Hofherrnweiler, die auch in der vergangenen Saison vorne dabei war, reicht das eben nicht. Heute waren sie einfach ein oder zwei Tore besser.“
Bastian Berger macht einen guten Weg
Die Balinger U23 reist am Samstag (15.30 Uhr) zur TSG Hofherrnweiler-Unterrombach. Der aktuelle Tabellensiebte hat bereits 16 Zähler in neun Spielen gesammelt
So blieb der Balinger U23 am Ende nur die Erkenntnis, dass es gegen einen der etablierten Konkurrenten der Liga vor allem in den Zweikämpfen und bei der Chancenverwertung noch Luft nach oben gibt.