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Gegründet haben den Verein am 4. Mai 1904 junge Schüler, die ihr Team zunächst Westfalia Schalke nannten. 1924 trennte sich der Fußball vom Turnverein, und der FC Schalke 04 spielte fortan in Blau und Weiß. Damit begann der Aufstieg zu einer der prägenden Mannschaften im deutschen Fußball. Die ersten Idole schufen dafür das Fundament.
📌 Rekorde auf Schalke
Zwischen 1934 und 1942 gewann Schalke sechs deutsche Meisterschaften. Die Mannschaft spielte ein schnelles Kurzpassspiel und dominierte die Liga. Neben Kuzorra gehörte Fritz Szepan zu den Gesichtern dieser Ära. Weil die Titel in die Zeit des Nationalsozialismus fielen, tut sich die Erinnerung an diese Jahre bis heute schwer.
1958 holte Schalke den bislang letzten Meistertitel. Danach folgten magere Jahre, in denen einzelne Spieler die Fans bei Laune hielten. Stan Libuda, ein Rechtsaußen mit Dribbelkunst, stand von 1961 bis 1976 mit Unterbrechungen im Kader. Zwischendurch spielte er für Borussia Dortmund und Racing Straßburg.
In den 1970er Jahren stieg Klaus Fischer zum Rekordtorschützen auf. Von 1970 bis 1981 schoss er 226 Tore für Schalke, kein anderer Spieler kommt an diese Marke heran. Berühmt wurde er auch für seinen Fallrückzieher im Länderspiel gegen die Schweiz 1977. Klaus Fichtel hält mit 556 Einsätzen den Vereinsrekord bei den Spielen.
Die Fans wählten im Jahr 2000 eine Jahrhundertelf. Dort stehen unter anderem Libuda, Fichtel, Fischer und Kuzorra.
1996/97 durfte Schalke nach 19 Jahren Pause wieder im Europapokal antreten. Trainer Huub Stevens formte mit Manager Rudi Assauer ein Team aus Kämpfern und Technikern. Der Weg im UEFA-Cup führte unter anderem an Valencia und Teneriffa vorbei. Aus dieser Saison entstand der Mythos der Eurofighter.
Im Halbfinale köpfte Marc Wilmots die Schalker in der Verlängerung gegen Teneriffa ins Finale. Im Hinspiel gegen Inter Mailand hatte er bereits das einzige Tor erzielt. Im Rückspiel in Mailand entschied am 21. Mai 1997 ein Elfmeterschießen. Jens Lehmann hielt gegen Ivan Zamorano und Wilmots verwandelte den entscheidenden Strafstoß.
Auch Ebbe Sand wurde zum Publikumsliebling, er erzielte 104 Tore für Schalke. Gemeinsam mit Emile Mpenza bildete der Däne eine gefürchtete Doppelspitze. Die beiden feierten 2001 und 2002 den DFB-Pokalsieg. In der ewigen Torschützenliste liegt Sand auf Rang drei.
Gerald Asamoah absolvierte zwischen 1999 und 2010 insgesamt 381 Spiele für die Königsblauen. Später arbeitete er auch als Verantwortlicher im Verein. Für viele Fans steht er wie kaum ein anderer für Identifikation mit dem Klub. Seine Stiftung für herzkranke Kinder verstärkt dieses Image zusätzlich.
2011 gewann Schalke den DFB-Pokal und Raúl wurde in Gelsenkirchen als „Señor Raúl“ gefeiert. Der Spanier traf 40 Mal in 98 Spielen, allen voran sein Lupfer gegen den 1. FC Köln bleibt in Erinnerung. Sein Sturm-Kollege Klaas-Jan Huntelaar steht mit 128 Toren auf Platz zwei der ewigen Liste. 2011/12 wurde er mit 29 Treffern Bundesliga-Torschützenkönig.
Auch Jefferson Farfán gehört zu den Publikumslieblingen dieser Zeit. Er war am 5. April 2011 beim 5:2 gegen Inter Mailand in der Champions League dabei.