Zurück
Für Schalke-Trainer Miron Muslic fliegt Dejan Ljubicic unter dem Radar. Zumindest öffentlich. Er schwärmt von dem österreichischen Nationalspieler.
Gelsenkirchen – Schon bei der Nachfrage zu Dejan Ljubicic musste Miron Muslic mehrmals lächeln. Dem Cheftrainer des FC Schalke 04 war offensichtlich anzusehen, dass er sich über die Rückkehr des österreichischen Nationalspielers freut.
Keine Schalke-News mehr verpassen!
Klicke hier und füge RUHR24 als deine bevorzugte Quelle bei Google Search 🔎 hinzu.
Knapp sechs Wochen fehlte Ljubicic dem FC Schalke 04 verletzt. Beim 0:2 gegen RB Leipzig lief der Mittelfeldspieler wieder für den S04 auf. In der 57. Minute wechselt Muslic seinen Landsmann ein.
Muslic schätzt ihn wegen seiner Flexibilität. „Ich sehe ihn rechts als fast verschwendet an“, beginnt der Cheftrainer bei der S04-Pressekonferenz vor dem Spiel gegen die TSG Hoffenheim mit einem Lächeln. Denn die Flexibilität ist Fluch und Segen zugleich.
Weil Adrian Gantenbein verletzt und Junior Ebimbe nicht fit waren, musste Ljubicic schon wiederholt auf der rechten Seite als Schienen- oder Flügelspieler aushelfen. „Wir mussten improvisieren“, sagt Muslic, der jetzt die nächste Änderung vornimmt.
Du willst dich mit gleichgesinnten Fans über die neuesten Entwicklungen beim FC Schalke 04 austauschen? Dann melde dich jetzt bei Buzz04 an!
Seit dem Spiel gegen RB Leipzig will der FC Schalke 04 nur noch mit einer Vierer-Abwehrkette spielen. Heißt: Die Position des rechten Schienenspielers fällt weg. Bleibt noch die des rechten Flügelspielers. Wird Ljubicic dort spielen?
Muslic will sich nicht in die Karten schauen lassen. Gleichzeitig betont er, dass Ljubicic „unglaublich wertvoll für Schalke“ sei. „Er fliegt etwas unter dem Radar. Ich habe nichts dagegen, wenn das öffentlich so wahrgenommen wird“, lächelt Muslic erneut. Intern sieht es ganz anders aus, so der königsblaue Cheftrainer, der es sofort einordnet.
„Dejan performt immer für Schalke. Wir brauchen diesen Dejan fit, gesund und dann bin ich guter Dinge, dass er uns helfen kann. Defensiv und vor allem offensiv.“
Vor allem Letzteres wäre ein Segen aus Sicht der Anhänger. Dass zuletzt Schalke-Fans vor dem Abpfiff gingen, kann Ljubicic nachvollziehen. „Sie zahlen für die Tickets, wollen uns zuschauen und Punkte sehen.“ Gleichzeitig scheint er die Reaktion etwas schade zu finden.
„Da sieht man, wie schnell es im Fußball geht. Vor ein paar Monaten haben sie uns gefeiert.“ Doch der gebürtige Wiener ist sich sicher, dass „wir da rauskommen werden.“ Ganz gleich, auf welcher Position er spielt.