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Dem TV Augsburg ist die Revanche geglückt. In der vergangenen Saison der Skaterhockey-Bundesliga sind die Augsburger im Play-off-Viertelfinale gegen die Bissendorfer Panther ausgeschieden. Auch in diesem Jahr kam es gleich zu Beginn der K.o.-Runde wieder zu diesem Aufeinandertreffen. Diesmal mit besserem Ausgang für den TVA.
Die erste Partie vor zwei Wochen hatten die Augsburger noch mit 1:10 in Bissendorf verloren. Chancenlos war das damals kleine Team, nur neun Feldspieler waren dabei. Spiel Nummer zwei auf der heimischen Anlage gewannen die Augsburger vor einer Woche mit 9:4 und erzwangen so die entscheidende dritte Begegnung. Die endete nun am Samstag mit einem 3:2 (2:1, 1:0, 0:1)-Erfolg für die Gäste, womit der TVA im Halbfinale steht. „Die Jungs ziehen super mit, jeder gibt alles für die Mannschaft“, sagte Trainer Fabio Carciola.
Er hatte im Vergleich zum 1:10 aus Spiel Nummer eins am Samstag einige Dinge angepasst. Sein Team stand defensiv deutlich kompakter und suchte bei Ballgewinn zielstrebig den Weg nach vorne. Das zahlte sich aus. Durch die Tore von Valentin Marker, Valentin Hübl und Simon Arzt gelang die Überraschung.
Auch weil die Gäste diesmal personell deutlich besser aufgestellt waren. Zwölf Feldspieler waren dabei. Zudem zeigte Torwart Markus Matula eine sehr starke Leistung. Vor allem in der Endphase, als Bissendorf noch einmal alles versuchte und den eigenen Torwart vom Feld nahm. Der TVA aber behauptete die Führung.
Im Halbfinale treffen die Augsburger, die auf Rang sechs die Hauptrunde beendet hatten, nun auf Assenheim. Die Rhein-Main Patriots hatten nach der Hauptrunde die Tabelle angeführt, sie sind also der denkbar schwerste Gegner. Der TVA aber hat in dieser Saison viel Selbstvertrauen gesammelt. Erst durch den Pokalsieg, nun durch den Einzug ins Halbfinale. „Wir gehen mit breiter Brust ins Halbfinale. Wir haben Lust auf mehr“, sagte Carciola. Das Halbfinale beginnt an diesem Samstag in Assenheim.