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Como bleibt die Überraschung der Champions League. Die Italiener erzielen neun Treffer in Lens und stellen eine Bestmarke auf. Marc-Oliver Kempf trägt sich dabei in die Torschützenliste ein.
Der italienische Fußball-Erstligaklub Como 1907 hat in seiner Premierensaison in der Champions League Geschichte geschrieben und den höchsten Sieg in der Historie der „Königsklasse“ eingefahren. Auch dank eines Treffers des deutschen Innenverteidigers Marc-Oliver Kempf gewann Como am Mittwochabend beim RC Lens 9:1 (3:0).
Bislang lagen zwei 8:0-Siege an der Spitze: Der FC Liverpool (gegen Besiktas/2007) und Real Madrid (gegen Malmö/2015) hatten sich in Heimspielen so deutlich durchgesetzt.
Das vom früheren spanischen Weltklassespieler Cesc Fàbregas trainierte Como lief nach dem 8:1 in der 69. Minute dem Rekordtreffer hinterher, ehe der erst 18 Jahre alte Matteo Papaccioli in der Nachspielzeit (90.+2) den historischen Schlusspunkt setzte.
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Das torreichste Spiel der Champions League bleibt das 8:4 von Borussia Dortmund 2016 gegen Legia Warschau. Der FC Bayern gewann gleich dreimal mit sieben Toren Unterschied, zuletzt vor gut zwei Jahren beim 9:2 gegen Dinamo Zagreb, als die Münchner als bislang einzige Mannschaft neun Treffer erzielten.
Der FC Arsenal kam derweil zu einem 2:1 (2:0) bei Slavia Prag und verhalf den Gastgebern damit zur Einstellung eines unrühmlichen Champions-League-Rekords. Prag wartet seit seinem ersten Auftritt 2007 in nun 23 Spielen auf einen Sieg in der Königsklasse. Nur AEK Athen und der damals noch als Steaua Bukarest bekannte Klub aus Rumänien erlitten ebenfalls derartig lange Durststrecken.
U-21-Nationalspieler Nicolò Tresoldi führte unterdessen den FC Brügge zu einem 2:1 (1:0) bei der PSV Eindhoven. Der 22-Jährige, der für die A-Nationalmannschaft sowohl vom DFB als auch vom italienischen Verband umworben wird, sorgte mit einem Kopfballtreffer im Anschluss an eine Ecke für die frühe Führung der Gäste (25.).
Es war bereits sein fünftes Tor in der laufenden Königsklassen-Saison, auch in der belgischen Liga traf er viermal in den vergangenen zwei Spielen. Kodai Sano glich kurz nach der Pause aus (54.), Carlos Forbs sorgte in der 65. Minute bereits für den Endstand.