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„Es hat mich getroffen, dass er so an meinem Rausschmiss gearbeitet hat, während meine Ex-Partnerin und die Mutter meiner Tochter kurz zuvor verstorben war. Er hat nicht einmal sein Beileid ausgesprochen. Das war nicht die feine englische Art“, tritt Christian Horner gegen Helmut Marko nach.
Über zwanzig Jahre lang führten Christian Horner und Helmut Marko Red Bull in der Formel 1 von Erfolg zu Erfolg – doch nach ihrem Aus herrscht Eiszeit.
„An meinem letzten Arbeitstag bei Red Bull saßen wir zu zweit in meinem Büro und haben uns am Ende die Hand gegeben. Seitdem herrscht Funkstille. Aber das ist auch in Ordnung“, so Horner weiter in der „Bild“-Zeitung.
Auslöser für den Bruch im RB-Lager war laut Meinung des Briten der Tod von Dietrich Mateschitz. Der Red-Bull-Gründer hinterließ ein Machtvakuum, welches sowohl Marko, als auch Horner füllen wollten.
Horner: Helmut hatte keine Funktion mehr, weil er zuvor Dietrich im Bilde hielt und von unserem Weg überzeugte. Das war nicht mehr nötig, sodass er sich mehr auf andere Dinge konzentrierte. Zum Beispiel die Jungpiloten. Ich fand, dass er zu denen immer viel zu hart war, und es nervte, dass er andauernd Interna wie Rennstrategien und Fahrer-News an die Medien durchsteckte. Aber es gab sicherlich auch Dinge an mir, die ihn zur Weißglut getrieben haben.“ Fest steht: Erst musste Horner RB verlassen, dann ging auch Marko.
Die glorreichen Jahre wollen dennoch beide nicht vergessen. Horner: „Helmut und ich haben 20 Jahre Seite an Seite gearbeitet. Ich habe ihm viel zu verdanken, weil er sich damals bei Dietrich für mich eingesetzt hat, als es darum ging, einen Anfang 30-Jährigen zum Teamchef zu machen. Aber mit der Zeit wurde unser Verhältnis schwieriger. Der Bruch kam mit dem Tod von Dietrich.“