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Der Bremer Torjäger ist vielmehr mit dem 0:1 in Stuttgart beschäftigt.
Werder Bremens Torjäger Niclas Füllkrug hatte nach dem 0:1 (0:1) beim VfB Stuttgart noch keinen Kopf für die Nationalmannschaft. „Ich muss gerade ehrlich sagen, ich bin immer noch voll hier beim Spiel. Ich denke da jetzt nicht dran, dass ich nächste Woche zur Nationalmannschaft fahre und habe da jetzt auch noch keine Vorfreude. Das interessiert mich jetzt heute gar nicht“, sagte der 33 Jahre alte Stürmer bei Sky.
Füllkrug ist mit neun Treffern weiterhin der beste Torschütze der Bundesligasaison. Am Donnerstag war er von Bundestrainer Jürgen Klopp für die Nations-League-Spiele am 13. November in Belgrad gegen Serbien und am 16. November in Berlin gegen die Niederlande nominiert worden.
Grundsätzlich freue er sich „natürlich darauf“, führte Füllkrug weiter aus. Klopp habe mit ihm zuletzt „alles sehr offen und sehr fair besprochen. Das war ein mega netter Austausch. Wir schauen mal, was wird.“
Gegen den VfB hatte Füllkrug einen schweren Stand. Der Angreifer hatte zwar einen großen Aktionsradius und 76 Ballaktionen, ein Treffer gelang bei sechs Abschlüssen aber nicht – auch weil er in VfB-Verteidiger Jeff Chabot einen sehr hartnäckigen Kontrahenten hatte. „Das war ein wichtiges Fundament und das entscheidende Duell, das Jeff gewonnen hat“, sagte VfB-Sportvorstand Fabian Wohlgemuth. Es seien aber „viele Bälle auch bei mir geblieben, eigentlich sogar die meisten, glaube ich“, entgegnete Füllkrug.
Wie auch immer: Am Ende stand für den VfB ein „extrem wichtiger Sieg“, wie Torschütze Maximilian Mittelstädt (7.) zufrieden feststellte. „Wir wollten Tuchfühlung nach oben aufbauen, das ist uns gelungen. Das ist gut für das Gefühl“, sagte Wohlgemuth nach dem erst vierten Sieg der ambitionierten Schwaben im neunten Saisonspiel.
Werder haderte dagegen nach sieben Spielen ohne Niederlage mit dem Ergebnis. Die erste Hälfte, kritisierte Kapitän Marco Friedl, sei „Angsthasen-Fußball“ gewesen. Die zweite Halbzeit lobte er dann aber genauso wie Füllkrug: „Da hatten wir richtig gute Phasen, da kannst du das Spiel drehen.“ Das gelang Werder trotz einer Druckphase nicht. Dennoch: Er sei, betonte Füllkrug, „stolz darauf, wo wir stehen“. Mit 15 Punkten weiter im oberen Drittel.