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Trainer Daniel Thioune verteidigt Niclas Füllkrug gegen Alterskritik. Der Stürmer des VfB Stuttgart hat nach schweren Jahren bei West Ham und AC Mailand seine Top-Form zurückgefunden.
Trainer Daniel Thioune hat dem Nationalspieler Niclas Füllkrug vor dem Bundesliga -Spiel zwischen dem VfB Stuttgart und Werder Bremen eine eindeutige Liebeserklärung gemacht. Nach einer Zeit der Entbehrungen bei West Ham United und der AC Mailand hat der 33-jährige Angreifer bei seinem aktuellen Verein wieder höchste Spielstärke demonstriert. Thioune betonte die Bedeutung dieser Entwicklung für die Nationalelf und die Liga.
Niclas Füllkrug befindet sich nach eigenen Angaben fit, glücklich und voller Spielfreude auf dem Platz. Seine Rückkehr in die Topform wird als umso bedeutender gewertet, da er zuvor in England bei West Ham United und in Italien bei der AC Mailand stark unter Verletzungen und mangelnder Einsatzzeit gelitten hatte. Thioune lobte, dass Füllkrug nicht nur einfache Tore schießt, sondern auch in komplexen Aktionen gegen erstklassige Gegenspieler überzeugt. Dabei verwies der VfB-Trainer explizit auf die Leistungen gegen die Top-Abwehrspieler der Borussia Dortmund, Niklas Schlotterbeck und Julian Anton.
Die jüngste Debatte um das Alter von Niclas Füllkrug wird von Daniel Thioune als völlig überflüssig eingestuft. Ein Auslöser dieser Diskussion war die kürzliche Aussage von Jürgen Klopp, der bemerkte, dass Füllkrug in der Bundesliga zwar Tore schießt, aber bereits 33 Jahre alt ist, was aus Sicht von Klopp nicht dessen Schuld ist. Thioune argumentierte im Interview mit der Moderatorin Sebastian Hellmann von Sky, dass das Alter kein Hindernis für hohe Leistungen darstelle. Er verwies dabei auf historische Beispiele wie Miroslav Klose und Lothar Matthäus, die ebenfalls in fortgeschrittenem Fußballeralter auf höchstem Niveau aktiv waren.
Die positiven Gespräche über den Stürmer fanden im Vorfeld des Aufeinandertreffens der beiden Klubs am Samstagabend statt. Während Sebastian Hellmann von Sky fragte, ob Thioune sich über die DFB-Nominierung freue, bestätigte der Trainer, dass er sein Ziel, den Angreifer für die Nationalmannschaft wieder attraktiv zu machen, erreicht habe. Thioune unterstrich, dass die aktuelle Form von Niclas Füllkrug nicht nur durch Tore, sondern durch die Qualität der gespielten Aktionen definiert wird, was eine starke Argumentation gegen die Skepsis hinsichtlich seiner Leistungsfähigkeit im höheren Alter bietet.
Durch seine Leistungen bei Werder Bremen und dem anschließenden Wechsel zum VfB Stuttgart hat Niclas Füllkrug sein Glück wiedergefunden. Thioune sieht in der aktuellen Form des Spielers einen klaren Beweis dafür, dass Erfahrung und Fitness Hand in Hand gehen können. Die positive Entwicklung des Stürmers trägt dazu bei, die Diskussion um seine Eignung für die Nationalelf zu beenden und seine Rolle im deutschen Fußball fest zu verankern. Für die Fans und Experten bleibt die Beobachtung seiner weiteren Entwicklungen in der Bundesliga eine wichtige Komponente der Saisonwertung.