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Alexander Zverev reagiert vor dem Shanghai-Halbfinale gegen Alejandro Davidovich Fokina auf Kritik an seiner Aufschlag-Routine.
Alexander Zverev hat auf die Diskussion um seine auffällig langen Routinen vor dem Aufschlag reagiert. Vor dem Halbfinale beim Masters in Shanghai gegen Alejandro Davidovich Fokina räumte der Deutsche ein, die Kritik wahrgenommen zu haben.
„Der Schiedsrichter hat mir gesagt, ich solle beim Aufschlag auf die Shot Clock achten. Ehrlich gesagt weiß ich nicht, warum, aber in diesem Jahr lasse ich den Ball sehr oft aufspringen“, sagte Zverev.
Besonders bei den US Open war die Gewohnheit des Deutschen zum Thema geworden. Rund 12.000 Ballaufsprünge in fünf Matches waren gezählt worden – allerdings handelt es sich dabei nicht um eine offizielle Turnierstatistik.
Nach seinem Halbfinal-Aus hatte Karen Khachanov Zverevs Routine kritisiert und erklärt, viele Spieler empfänden sie als störend. Auch Alex de Minaur hatte sich in Shanghai für eine klarere Zeitvorgabe zwischen erstem und zweitem Aufschlag ausgesprochen.
Zverev will die Abläufe nun verkürzen. „Ich weiß sehr wohl darüber Bescheid und versuche, daran zu arbeiten. In New York war es ein bisschen zu viel. Ich habe es damals nicht gemerkt, weil mein Handy aus war und ich keine sozialen Medien genutzt habe“, sagte der 29-Jährige. Er zähle die Ballaufsprünge nicht, sondern beginne seinen Aufschlag, wenn sich der Moment richtig anfühle.
Wichtig sei ihm vor allem, keinen Gegner aus dem Rhythmus zu bringen. „Es gibt Dinge, bei denen es um Fairness geht und darum, den Gegner nicht abzulenken. Wenn ich etwas mache, das meine Gegner als Ablenkung empfinden, will ich das nicht tun. Ich will durch Tennis gewinnen – das ist es, was ich tue.“