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Kimi Antonelli ist nach dem Großen Preis von Mexiko der bislang jüngste Formel-1-Weltmeister der Geschichte. Ein Meilenstein, der den 20-Jährigen schon vor der Zieldurchfahrt am Sonntag völlig überwältigt hat.
"In der letzten Runde bin ich vom Gas gegangen, weil ich die Strecke nicht mehr sehen konnte", erklärt der frischgebackene Weltmeister nach dem Rennen. Zu diesem Zeitpunkt lag Antonelli auf dem dritten Platz und wusste bereits, dass seine Position problemlos für den ersten Titel reichen würde.
"Ich wurde sehr emotional. Und wie gesagt, ich musste dann vom Gas gehen, sonst wäre ich von der Strecke geflogen. Ich habe nur versucht, das Ding nach Hause zu tragen."
Des Weiteren betont der Mercedes-Fahrer: "Ich glaube, ich habe da um die zwei Sekunden verloren, denn ich war bereits am Heulen und konnte nichts mehr sehen." Nur die beiden Ferraris konnte Antonelli noch zwischen seinen Tränen halbwegs erkennen.
"In dem Moment schossen mir alle möglichen Erinnerungen durch den Kopf", erklärt der 20-Jährige zu seinen letzten Metern in Richtung Titel. "Vom Kartsport an bis hin zu diesem Moment. Das war eine echt besondere letzte Runde."
"Beim Überqueren der Ziellinie musste ich das alles einfach rauslassen, denn ich habe mir da einen meiner größten Träume überhaupt erfüllt. Das war etwas ganz Besonderes."
Selbst wenn der junge Mercedes-Fahrer im Eifer des Gefechts seinen Silberpfeil verloren hätte, wäre man in Mexiko trotzdem in der Lage, den bis dato jüngsten Weltmeister der Formel-1-Geschichte zu feiern. Weder Teamkollege George Russell noch Ferrari-Fahrer Lewis Hamilton waren in der notwendigen Position, um den historischen Meilenstein des 2006 geborenen Weltmeisters aufzuhalten.
Dafür wäre jeweils ein Sieg beim Grand Prix von Mexiko nötig gewesen. Und selbst in diesem Fall hätte Antonelli mit einem neunten Platz die prestigeträchtigste Krone des Motorsports sichern können.