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Der Große Preis von Mexiko in der Formel 1 ist wegen eines schweren Unfalls von Cadillac-Pilot Valtteri Bottas unterbrochen worden.
In der 46. Runde von 71 schwenkte die Rennleitung die Rote Fahne, nachdem Bottas mit seinem Fahrzeug böse in die Reifenstapel eingeschlagen war. Bei Höchstgeschwindigkeit war am Ende einer Gerade aus zunächst unbekannter Ursache die linke Vorderradaufhängung des Cadillac kollabiert. Bottas hatte keine Chance, zu reagieren und schlitterte in der folgenden Kurve geradeaus, ehe er in die Reifenstapel schlug.
Das Rennen wurde sofort abgebrochen. Bottas verließ sein Auto selbstständig und ging für die obligatorischen Medizinchecks mit den Stewards von der Strecke. Indes wurde sein Cadillac geborgen und die Reifenstapel repariert, um den Neustart zu ermöglichen. Dieser erfolgte um 22.45 Uhr.
Es ist nicht das erste Mal in dieser Saison, dass es bei Cadillac Probleme mit einer Vorderradaufhängung gab. Beim Grand Prix von Kanada in Mexiko war bei Bottas-Teamkollege Sergio Perez vorne rechts etwas kaputt gegangen. Allerdings bei deutlich geringerer Geschwindigkeit.
Wegen dieser Parallelen forderte Sky-Experte Ralf Schumacher den Weltverband auf: "Das ist schon ein großes Problem, da muss die FIA mal genauer hinschauen. Das darf 2026 nicht mehr passieren." Niels Wittich, ehemaliger F1-Rennkomissar, allerdings glaubt nicht an Konsequenzen. Dafür gebe es zunächst keine Handhabe. Da müsste es schon "offensichtliche Mängel" geben, damit es zu Sanktionen gegen Cadillac käme, sagte er.
Zum Zeitpunkt des Abbruchs in Mexiko führte Max Verstappen das Rennen vor Charles Leclerc, dem designierten Weltmeister Kimi Antonelli und Lewis Hamilton an. Zwischen den beiden Ferraris hatte es kurz nach dem Start ein Scharmützel gegeben, in dessen Folge eine umstrittene Fünf-Sekunden-Strafe gegen den Monegassen ausgesprochen wurde.