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Der DFB darf sich künftig auf die Dienste von Verteidiger Noahkai Banks freuen, der sich offiziell für die deutsche Nationalmannschaft entschieden hat.
"Die Entscheidung ist final, ich bin jetzt Deutscher", erklärte der 19-jährige Verteidiger des FC Augsburg in der Halbzeitpause des Spiels der Fuggerstädter gegen Union Berlin gegenüber Sky.
"Ich habe extrem lange mit meiner Familie überlegt und ja auch die WM in den USA nicht gespielt. Ich bin hier aufgewachsen, ich fühle mich deutsch und ich möchte den Adler auf der Brust tragen", so Banks, der aufgrund seines Vater auch die US-amerikanische Staatsbürgerschaft besitzt weiter.
Bereits vor rund einem Monat hatte U21-Nationaltainer Antonio Di Salvo verraten, dass neben Banks auch Louey Ben Farhat vom Karlsruher SC von einer Karriere im DFB-Team überzeugt werden konnte.
"Wir sind schon sehr, sehr lange im Austausch. Ich bin stolz, dass wir die zwei Spieler für die deutsche Nationalmannschaft begeistern konnten", sagte Di Salvo damals.
Sowohl Banks als auch Ben Farhat hatten im U-Bereich für das Heimatland ihrer Väter gespielt, Ben Farhat sogar für Tunesiens A-Team. "Beide hatten auch die Möglichkeit, vielleicht sogar eine Weltmeisterschaft zu spielen", so Di Salvo.
Er "finde das beeindruckend, mutig und selbstbewusst, diesen Verbandswechsel vorzunehmen, weil sie sich als Deutsche fühlen, weil sie den Weg mit Deutschland gehen möchten, weil sie sich auch zutrauen, bei guter Leistung vielleicht auch für die A-Nationalmannschaft zu spielen", so der Coach.
Dass Banks auf die WM mit den USA verzichtet und eine Einladung von A-Nationaltrainer Mauricio Pochettino für die beiden Testspiele gegen Belgien und Portugal im März abgelehnt hatte, sorgte bei US-Legende Landon Donovan beispielsweise für großen Unmut.