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Vincent Kompany wird nach Meinung von FCB-Ehrenpräsident Uli Hoeneß seine Arbeit beim FC Bayern München schon bald wieder aufnehmen können. "In zwei, drei Wochen", antwortete der 74-Jährige im "Sonntags-Stammtisch" des Bayerischen Fernsehens auf die Frage, wann mit einer Rückkehr des 40-jährigen Trainers zu rechnen sei, und ergänzte dann: "Also nach der Länderspielpause wird er wieder auf der Bank sitzen."
Bayern Münchens Ehrenpräsident Uli Hoeneß
Das erste Spiel nach der Länderspielpause bestreitet der FC Bayern am 20. November gegen den 1. FC Köln. Kompany kuriert derzeit noch eine Hirnhautreizung aus. Er war am 23. Oktober am Rande eines Trainings der U23 zusammengebrochen. "Der arbeitet zwölf Stunden am Tag, sechs Tage die Woche – das war einfach zu viel", sagte Hoeneß.
In der Sendung nahm Hoeneß auch Stellung zu Jamal Musiala. In dessen Fall sei der FC Bayern "natürlich in einem Dilemma", sagte er. "Der hat eine Krankheit, die nicht ohne weiteres heilbar ist, die aber durch Medikamente einigermaßen beherrschbar ist." Es stelle sich aber die Frage, "ob er jemals wieder diese Leistungsfähigkeit hat, die er mal hatte". Bei Musialas Krankheit handelt es sich um eine neurologische Funktionsstörung mit Absencen.
In der Diskussion um die Außendarstellung von Lennart Karl sagte Hoeneß, der FC Bayern sei "auch verpflichtet, jungen Spielern ein wenig den Weg zu weisen". Wenn ein 18-Jähriger von ihm als erfahrenem Menschen nichts mehr annähme, "dann können wir aufhören". Das "ganze Influencer-Zeug" sei doch eine "Scheinwelt", Verantwortliche wie er seien "doch dazu da, ihn ein bisschen runterzuholen".
Dass Karl seit Hoeneß' Hinweis vor zwei Wochen, junge Spieler wie Karl müssten "mehr Demut zeigen", zwei Tore erzielt hat, nahm der Patron der Münchner mit einem Schmunzeln zur Kenntnis und sagte, an "50 Prozent" dieser Treffer sei er beteiligt.