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Er ist wieder auf Titelmission. Thomas Müller hat die Meisterschaft mit den Whitecaps fest im Blick. Verdankt er den letzten Sieg seinem Outfit?
Montreal – Er ist endlich wieder da – und scheint seine Verletzung auch im reifen Fußballeralter bestens auskuriert zu haben. Thomas Müller hat in den nächsten Wochen Großes vor. Der einstige Titelsammler mit dem FC Bayern möchte auch mit den Vancouver Whitecaps zum ganz großen Jubel ansetzen. Die reguläre Saison ist am Samstag zu Ende gegangen – und das auch dank des Weltmeisters mit dem gewünschten Ergebnis.
Im letzten Match vor den Play-Offs gewann Vancouver mit 2:0 gegen Montreal. Müller stand nicht von Beginn an auf dem Feld, wurde aber nach einer Stunde eingewechselt. Es war ein emotionaler Auftritt seiner Mannschaft, denn ein paar Stunden zuvor war die Krebserkrankung von Belal Halbouni durchgesickert. Dessen Vertrag wurde vom MLS‑Spitzenklub bereits verlängert.
Auch für Halbouni wollen die Whitecaps nun den Meistertitel einfahren. 2025 waren sie ganz nah dran, verloren im Finale aber gegen Inter Miami. Müller hatte damals mit Tränen in den Augen angekündigt: Dann bringt man den Cup eben ein Jahr später nach Hause. Für den 37-Jährigen war schon die jetzige Reise nach Montreal übrigens eine besondere – denn er setzte auf ein ganz spezielles Outfit.
Auf Instagram teilte der gebürtige Weilheimer ein Foto, das ihn beim Verlassen des Flugzeugs zeigt. Zu einer grauen Hose trägt er tatsächlich ein schwarzes DFB‑Trikot. Im Oktober 2024 wurde Müller nach seinem letzten Länderspiel gebührend verabschiedet – seine Zeit in der deutschen Nationalmannschaft hat er natürlich nie vergessen. Insgesamt 131 Mal lief er für Schwarz-Rot-Gold auf.
Das Jersey, das der Routinier bei seiner Reise nach Montreal getragen hat, ist übrigens das aktuelle Ausweichtrikot des DFB. Während für die Whitecaps jetzt die ganz heiße Phase – mit einem topfitten Thomas Müller – beginnt, will die deutsche Nationalmannschaft am 13. und 16. November das Aus in der Nations League verhindern. Dass der Weltmeister die Daumen drückt, steht wohl nicht zur Diskussion. (is)