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Wurde der FC Bayern beim Auswärtsspiel in Mainz vom Schiedsrichter bevorzugt? Der Gegner kann besonders ein zurückgenommenes Tor nicht verstehen.
Mainz – Der FC Bayern geht als Tabellenführer in die Länderspielpause – doch Borussia Dortmund bleibt den Roten punktgleich auf den Fersen. Am Samstag gewann der FCB mit 2:1 gegen Mainz. Für die Tore sorgten Lennart Karl und Joshua Kimmich, der seinen Treffer natürlich dem kürzlich verstorbenen Papa Berthold widmete. Die Partie bei den 05ern aber hätte womöglich auch anders ausgehen können – hätte der Ausgleich der Gastgeber Bestand gehabt.
In der 40. Spielminute war nach einer Freistoßflanke von links durch Nadiem Amiri Jae-Sung Lee goldrichtig gestanden. Die Hereingabe war von Bayern-Verteidiger Jonathan Tah unglücklich mit dem Kopf verlängert worden. Niemand zweifelte zunächst am Ausgleich – obwohl sich FCB-Keeper Manuel Neuer in dieser Situation erneut verletzt hatte. Das Mainzer Tor wurde plötzlich vom VAR überprüft.
Nach rund vier Minuten war klar: Lee hatte im Abseits gestanden. Die Entrüstung aufseiten der Mainzer war groß. Auf dem offiziellen X-Kanal des Bundesligisten war direkt nach der Aktion zu lesen: „Ist das lächerlich. Nach knappen 4 Minuten zählt das Tor auf einmal doch nicht … Wahnsinn.“ Natürlich war auch Trainer Urs Fischer alles andere als begeistert von dem Entschluss des VAR.
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„Wenn der Schiedsrichter nach dem Check auf den Punkt zeigt, was soll ich jetzt sagen. Er gibt ein Tor für uns. Und dann ist es doch keines. Gibt es da treffende Worte dazu? Ja, man muss es akzeptieren. So ist das Leben“, sagte ein sichtlich angefressener Fischer auf der Pressekonferenz nach der Partie. Der Ausgleich hatte keinen Bestand – stattdessen erhöhten die Gäste nach der Pause auf 2:0.
Die Mainzer kamen zwar noch einmal zurück, der Anschlusstreffer von Phillip Tietz in der zweiten Minute der Nachspielzeit fiel unterm Strich zu spät. Tietz merkte zum zurückgepfiffenen Treffer an: „Ganz kurios, wie das abgelaufen ist. Das wäre ein geiler Moment gewesen, wenn wir mit einem 1:1 in die Pause gegangen wären. Das 1:1 ist die Szene des Spiels.“ Der 2:1-Erfolg der Münchner war am Ende verdient – der Mainzer Ärger aber wohl auch. (is)