flag
back Zurück
BVB: Scharfe Kovac-Ansage vor dem Klassiker

Fußballdeutschland blickt am Samstag auf München, wenn es zum Klassiker zwischen dem FC Bayern und Borussia Dortmund kommt. BVB-Trainer Niko Kovac hat unmittelbar nach dem Pokalsieg gegen den SV Werder den Fokus geschärft.

Niko Kovac schreit

Niko Kovac hat Borussia Dortmund stabilisiert und wieder zum Bayern-Jäger Nummer eins geformt. Während vielen Spielen leistet sich der BVB aber nach wie vor Leistungsschwankungen, die eigentlich für eine ganze Saison reichen sollten. Das Pokalspiel gegen den SV Werder ist das beste Beispiel.

Unter der Anzeige geht's weiter

In der ersten Hälfte wurden die Bremer von einer bärenstarken Borussia nahezu überrollt, der 0:2-Halbzeitstand war für die Grün-Weißen fast schon schmeichelhaft. Angeführt vom eingewechselten Doppelpacker Niclas Füllkrug (33) stellten die Gäste auf 2:2 und kassierten erst spät in der Nachspielzeit durch einen Traum-Freistoß von Marcel Sabitzer (32) den K.o.-Schlag.

Kovac mit hitziger Kabinenansprache

Entsprechend war für Niko Kovac die Freude über den Achtelfinaleinzug schon in den Katakomben verflogen. Wie die ‚Bild‘ berichtet, begann der BVB-Trainer noch in der Kabine mit einer überaus kritischen und harschen Taktik-Besprechnung. Ein Spannungsabfall wie in der zweiten Hälfte dürfe „keinesfalls wieder vorkommen“. Der Kroate gab sich im Anschluss „diesbezüglich total unzufrieden.“

Unter der Anzeige geht's weiter

„In der Kabine war es nicht komplett euphorisch“, bestätigte Geschäftsführer Lars Ricken, der mit in der Kabine war, „mit Bayern, einer der besten Mannschaften der Welt, haben wir eine schwierige Aufgabe vor uns. Mit so einer zweiten Halbzeit wird es schwierig, das sollten wir uns in München nicht erlauben.“

Deutscher Klassiker: Wer gewinnt das Bundesliga-Topspiel?

Entsprechend einhellig waren auch die Stimmen der BVB-Profis. Kapitän Nico Schlotterbeck (26) analysierte, dass man „nach dem Elfer ins Schwanken gekommen ist. Wir waren dann sehr unsauber, haben viele lange Bälle gespielt, viele zweite Bälle verloren. Und dann ist Werder Bremen verdient zum 2:1 und zum 2:2 gekommen. Am Ende war es ein Fifty-fifty-Spiel“.

Unter der Anzeige geht's weiter

Anton fordert mehr Konstanz

Nebenmann Waldemar Anton (30) legt den Finger in die Wunde: „Wir verlieren unsere Struktur, machen vielleicht nicht mehr die Meter, die wichtig sind. Die zweiten Bälle gewinnen wir nicht mehr, wichtige Zweikämpfe verlieren wir. Das sind Dinge, die dürfen nicht passieren. Da muss sich jeder an die eigene Nase fassen und zusehen, dass das in den nächsten Spielen abgestellt wird.“ Das nächste Spiel wäre tatsächlich der ideale Zeitpunkt dafür.

Könnte Ihnen gefallen

FC Bayern vs. BVB: Bundesliga-Topspiel live im TV und Online-Stream sehen

dortmund.t-online.de vor 3 Stunden

Luxus-Problem für Jürgen Klopp: Kaum ein Bundestrainer vor ihm hatte es

Der Westen vor 1 Tag

BVB: Große Hoffnung bei Karetsas

Fussball Transfers vor 4 Stunden

Die größte Meisterprüfung: Wie Kovac mit dem BVB beim FC Bayern bestehen will

Westfalenpost Hagen vor 3 Stunden

BVB-Flop plötzlich Hoffnungsträger? Kovac mit deutlicher Ansage

90min vor 7 Stunden

Nico Schlotterbeck zollt FC Bayern und Harry Kane Respekt

SPORT1 vor 1 Tag

"Ekelt mich ein Stück weit an": Matthias Sammer redet sich wegen des Umgangs mit Bayern-Trainer V...

SPOX.com vor 2 Tage

Auf Premier-League-Shortlist: Gerücht um BVB-Verteidiger Schlotterbeck

Fussball Europa vor 2 Tage

DFB-Pokal: Last-Minute-Wahnsinn bei BVB gegen Werder

de.headtopics.com vor 1 Tag

Zukunft von Serhou Guirassy: BVB spricht Klartext

RUHR24 vor 12 Stunden