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Luxus-Problem für Jürgen Klopp: Kaum ein Bundestrainer vor ihm hatte es

Im November benennt Jürgen Klopp zum zweiten Mal seinen DFB-Kader. Im Sturm hat er plötzlich die Qual der Wahl.

Griechenland - Deutschland
Wen nominiert Jürgen Klopp für die letzten Länderspiele 2026? (Archivbild)

Am 5. November lüftet Jürgen Klopp das Geheimnis um seinen Kader für die letzten Länderspiele des WM-Jahres. Nach einem XXL-Aufgebot zum Start seiner Amtszeit blicken die Fans gespannt auf die Nominierung.

Diesmal plant der 59-Jährige mit einer reduzierten Gruppe. Da lediglich zwei Begegnungen statt wie zuletzt vier Spiele anstehen, schrumpft das Team. „Natürlich werden wir da nicht mit 44 Spielern rangehen“, hatte der Bundestrainer klargestellt. Er peilt stattdessen 23 bis 24 Akteure an. Der Blick richtet sich dabei insbesondere auf den Sturm. Ausgerechnet dort, wo seit vielen Jahren eigentlich Mangel an qualifiziertem Personal herrscht, hat Jürgen Klopp plötzlich die Qual der Wahl.

📌 Die DFB-Spiele

Holt Jürgen Klopp Füllkrug zurück?

Im Fokus steht ein möglicher Comeback-Kandidat aus Bremen. Niclas Füllkrug drängt sich auf und traf erst am Dienstag beim 2:3 im Pokal gegen Dortmund doppelt. Auch in der Liga hat er bereits acht Tore in sieben Spielen erzielt. Der 33-Jährige erlebt nach seiner Bremen-Rückkehr einen zweiten Karriere-Frühling.

Letztmals war Füllkrug im September 2025 für die DFB-Auswahl qualifiziert. Rein von der Trefferquote hätte er sich das Comeback verdient. Doch sein Alter könnte mit Blick auf den Neuaufbau der Mannschaft bis zur EM 2028 ein Thema sein.

Zumal es mit Paris Brunner einen weiteren deutschen Stürmer gibt, der derzeit nach Belieben trifft. Und der ist erst 20 Jahre alt! Der ehemalige Dortmunder trifft bei AS Monaco derzeit ebenfalls am Fließband. Schon im September galt er bei manchem als möglicher Kandidat für die Nationalmannschaft. Damals entschied sich Jürgen Klopp noch dagegen. Zudem gibt es mit Deniz Undav, Kai Havertz oder Jonathan Burkhard einige weitere Sturmkandidaten.

Vertrautes Grundgerüst im Trainingslager

Am Stamm rund um Kapitän Joshua Kimmich dürfte sich allerdings wenig ändern. „Wenn die Spieler beim nächsten Mal ankommen, wird die DFB-Nationalmannschafts-Fußball-Festplatte nicht leer sein. Wir müssen nicht bei null anfangen“, hatte Klopp betont. Zur Vorbereitung trifft sich die Mannschaft am 9. November in Herzogenaurach. Dort gastiert der DFB letztmalig beim scheidenden Ausrüster Adidas.

Sportlich steht für die Auswahl einiges auf dem Spiel. In der Nations League belegt das Team nach nur einem Sieg aus vier Partien den dritten Platz. Mit fünf Punkten rangiert die Mannschaft hinter Holland und Griechenland mit je acht Zählern. Mindestens Platz zwei muss man für das Viertelfinale erreichen.

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