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RB Leipzig hat sein Champions-League-Heimspiel gegen Manchester City knapp mit 2:3 (0:1) verloren. Das entscheidende Tor in der 78. Minute schoss Manchesters Tormaschine Erling Haaland. Zuvor hatten die Leipziger zwei Mal einen Rückstand aufgeholt, die Schützen waren Ridle Baku (49.) und Antonio Nusa (61.). Für das Team aus England hatten zudem Leipzigs Castello Lukeba (37./Eigentor) und Enzo Fernandez (58.) getroffen. Das 2:3 ist Leipzigs erste Niederlage im eigenen Stadion nach 10 Heimsiegen in Folge. Das nächste Spiel in der Champions League ist erst in drei Wochen. Dann hat RB den französischen Klub RC Lens und damit seinen Ex-Spieler Amadou Haidara zu Gast. Der französische Klub hat am Mittwochabend mächtig Prügel bekommen und gegen Como 1:9 verloren.
Ende
M. Vandevoordt - D. Raum, C. Lukeba, W. Orbán, R. Baku (74. B. Henrichs) - E. Banzuzi, C. Baumgartner (57. C. Nkunku), N. El Aynaoui (74. N. Seiwald) - A. Nusa (74. R. Reitz), Rômulo (67. T. Gomis), B. Gruda
G. Donnarumma - N. O'Reilly, M. Guéhi, A. Khusanov, Matheus Nunes (80. Rúben Dias) - E. Anderson (83. A. Bouaddi) - I. Ndiaye (83. Allan), R. Cherki, E. Fernández (83. M. Kovačić), P. Foden (64. J. Doku) - E. Haaland
Fußball, Champions League (M)
Die Leipziger zeigten von der ersten Minute an einen beherzten Auftritt und waren in der ersten Halbzeit klar besser unterwegs. Sie verteidigten engmaschig und konzentriert, setzten nach Ballgewinnen immer wieder Nadelstiche, hatten auch sehr gute Chancen zur Führung: Nusa schoss zwar aus 17 m sehr straff, aber genau auf Keeper Donnarumma (15.). David Raums Versuch aus 20 m wurde geblockt (17.), und Christoph Baumgartner verfehlte mit seinem Schlenzer aus 22 m den gegnerischen Kasten ganz knapp (30.). Das Spielglück hatten halt die Gäste, die für ihr 1:0 nur einen Querpass brauchten. Über die Linie befördert wurde der Ball vom angerutscht kommenden Castello Lukeba, also einem Leipziger (37.). Das Verdauen dieses unerwarteten Nackenschlags dauerte bis zur Pause.
Die zweite Halbzeit ging RB furios an: Nusa und Baumgartner prüften Manchesters Keeper Donnarumma (46./47.), Bakus Schuss aus spitzem Winkel war denn endlich drin (49.). Dieses 1:1 allerdings weckte die Gäste auf, und es ging nun rasant hin und her. Dabei wirkte RB durchaus gefährlicher. Die größere Effizienz hatte jedoch Manchester: Fernandez köpfte zum 2:1 ein (58.). Leipzig antwortete umgehend, glich durch den wieder mal überragenden Nusa erneut aus (61.). Die Vorlage war vom kurz zuvor eingewechselten Christopher Nkunku gekommen. Danach beruhigte sich die Partie etwas – und es schlug die Stunde des bis dahin weitgehend untergetauchten Erling Haaland, der in einen Diagonalpass von Anderson rutschte und so das 3:2 markierte (78.). Die Leipziger gaben sich anschließend keineswegs geschlagen, doch die Kräfte ließen nun sichtbar nach. Eine dicke Chance zum 3:3 hatten sie trotzdem noch, aber Raums Freistoß von der rechten Seitenlinie in Richtung langer Pfosten landete auf der Latte, statt im Tor (81.).
Video: "Ich dachte: Komm, hau das Ding einfach rein" (1 Min)
Video: "Hintenraus darfst du das nicht verlieren" (2 Min)
Video: "Wir hatten heute mehr als einen Punkt verdient" (3 Min)
Video: "Haaland ist da, wenn man ihn braucht" (2 Min)
Fußball | Bundesliga
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