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Eintracht Frankfurt holt in letzter Minute einen Punkt in Paderborn: Burkardt macht den Doppelpack, Torwart Atubolu mit der Vorlage.
Tadellos
Kein Eintrag
Gut dabei
Jonathan Burkardt: Schlug eiskalt zu, gleich zweimal, verwertete erst das Zuspiel von Chaibi aus zehn Metern zum 1:0 (23.). Und in letzter Minute setzte er seine Hacke auf Vorlage des Keepers gekonnt ein, 2:2. Schon seine Pflichtspieltreffer acht und neun. Ansonsten nicht wirklich gut im Spiel.
Fares Chaibi: Marathonmann, läuft und läuft und läuft. Macht ihm nichts aus. Lässt sich aber nicht darauf reduzieren, erneut spielprägend, drückt der Partie seinen Stempel auf. Hellwach nach Zuspiel von Baum, mustergültige Ablage auf Burkardt – hinein ins Glück, 0:1 (23.). Danach noch zweimal im Pech, ein Schuss strich am Pfosten vorbei (38.), der andere traf das Aluminium (55.). Mit der Ecke vor dem 2:2. Sein Aufwärtstrend hält an.
Noah Atubolu: Hielt, was er halten konnte, etwa den Schlenzer von Vidovic (13.). Wirkte sicher. Beim Ausgleich chancenlos, beim Elfer in der Ecke. War aber zu hart und platziert geschossen. Deshalb riss seine Elfer-Serie. Macht nichts, bereitete das 2:2 vor. Sein erster Assist in der Bundesliga. Sachen gibt’s.
Ganz okay
Oscar Hojlund: Brachte Energie und etwas Wildheit ins Spiel, sehr lebhaft und bissig.
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So lala
Elias Baum: Räumte auf der linken Abwehrseite die Bälle ab, mit Drive nach vorne. Zuweilen etwas überhastet, aber auch mit sehr brauchbaren Aktionen. Leitete den Führungstreffer ansprechend ein. Dann aber: Raus mit Gelb-Rot (75.). Nicht sehr clever.
Lilian Brassier: Fand schwer in die Begegnung, mit manchem Wackler, etwa bei Marions Schuss an die Latte. Auch im Aufbau mit Streuung. Aber: Mit mehreren herausragenden Rettungstaten, zwei in einer Minute (40.), eine direkt nach der Halbzeit (48.). Nicht ganz unwichtig. Verschuldete den Strafstoß. Nicht ganz so wichtig.
Robin Koch: Hielt seine Abwehr weitgehend zusammen, in der Luft eine Bank. Aber auch nicht immer auf der Höhe, konnte den Ausgleich nicht verhindern.
Raphael Onyedika: Vor dem Paderborner Ausgleich hart attackiert, aber noch im Rahmen. Um Ordnung bemüht, es blieb beim Bemühen. Räumt schon solide auf, aber es ist dennoch viel Stückwerk dabei. Immerhin: Guter Pass auf Chaibi (55.).
Younes Ebnoutalib: Konnte dem Spiel keine entscheidende Wende mehr geben. Hing in der Luft.
Schwächelnd
Can Uzun: Da war wieder der alte Can Uzun, selten zu sehen, mit wenigen Aktionen. Zu wenig für seine Klasse, musste nach einer Stunde weichen.
Noel Aseko: Kaum zu sehen, förmlich unsichtbar. Das Spiel lief völlig an ihm vorbei, kam auch nicht in die Zweikämpfe. Nach 45 Minuten war Schluss.
Niko Ilicevic: Kam rein, das Wunderkind, und funktionierte dieses Mal gar nicht. Fataler Ballverlust im Mittelfeld, Sekunden später gab’s Elfer für Paderborn, 1:2. Nennt man wohl: Lehrgeld bezahlt. Passiert nun mal. So geht es im Fußball.
Nnamdi Collins: Kam für den indisponierten Knauff, machte es aber kaum besser. Seine Seite war sperrangelweit offen, wie bei der Riesenchance von Müller (51.). Kommt einfach nicht auf Touren.
Ansgar Knauff: Völlig neben sich, verschluderte den Eckball vor dem 1:1. Schwer am Rotieren. Ob es mit dem Zusammenprall in der Anfangsphase zu tun hatte? Musste da am Kopf behandelt werden, damit ist nicht zu spaßen.
Ritsu Doan: Was ist nur mit dem Japaner los? Selbst die einfachsten Zuspiele misslingen, von entscheidenden Aktionen gar nicht zu sprechen. Nach 60 Minuten erlöst – überfällig.
Zu spät gekommen
Love Arrhov.