Zurück
Eintracht Frankfurt will im Januar in der Offensive nachlegen. Neben dem bekannten Wunschstürmer steht noch ein Name auf der Liste – ein Teenager aus Paris.
Eintracht Frankfurt will Arnaud Kalimuendo (24) zurück in die Bundesliga holen. Wie L'Équipe berichtet, hat Sportdirektor Timmo Hardung die Gespräche bereits angestoßen, eine erneute Leihe von Nottingham Forest wird geprüft. Eine Einigung steht noch aus.
Neu ist der Vorgang am Main nicht. Kalimuendo spielte in der vergangenen Saison auf Leihbasis für die Adlerträger und kam dabei auf 19 Einsätze mit sechs Toren und einer Vorlage. Danach ging es zurück nach England – bereits Ende August hatte die SGE an einer zweiten Leihe gearbeitet, damals vergeblich.
In dieser Spielzeit stand der Mittelstürmer bei Forest in fünf von zehn möglichen Partien auf dem Platz, nur einmal von Beginn an. Macht 110 Minuten. Gebunden ist der Franzose am City Ground noch bis 2030, im Sommer 2025 hatte Nottingham 30 Millionen Euro an Rennes überwiesen.
Die französische Sportzeitung nennt zudem einen weiteren Kandidaten der SGE: David Boly (17), Rechtsverteidiger aus dem Nachwuchs von Paris Saint-Germain. Der Juniorennationalspieler steht aber nicht nur bei der Eintracht, sondern gleich mehreren europäischen Klubs auf dem Zettel.
Die Eintracht wäre bereit, bereits im Winter eine Ablöse an PSG zu zahlen. Die Chancen sind allerdings ausbaufähig: Boly bevorzugt derzeit dem Vernehmen nach einen Verbleib bei seinem Ausbildungsverein, PSG arbeitet an einer Vertragsverlängerung.
Bei Nottingham Forest gibt es indes derzeit dringendere Probleme als die Zukunft von Kalimuendo. Das Team von Oliver Glasner (52) steht nach neun Spieltagen mit sechs Punkten auf Rang 19 der Premier League.
Frankfurt wiederum liegt unter Adi Hütter (56) nach acht Spieltagen mit elf Zählern auf Platz neun – am Samstag geht es nach Paderborn. Dann soll der Aufwärtstrend der vergangenen Wochen fortgesetzt werden.