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Max Verstappen fühlt sich bei Red Bull bestens aufgehoben. Der vierfache Weltmeister schwärmt von Teamchef Laurent Mekies und dessen menschlichen Qualitäten. „Das ist in der Formel 1 nicht selbstverständlich.“
„Wenn mich jemand fragen würde, gegen welchen Teamchef ich ihn aus dem Fahrerlager eintauschen würde, gäbe es keinen“, stellte der 29-Jährige gegenüber der „Sportbild“ klar. Das gelte auch für Mercedes-Boss Toto Wolff, zu dem Verstappen ein sehr gutes Verhältnis pflegt. Beide hatten sich in der Vergangenheit über einen möglichen Wechsel zu den Silberpfeilen ausgetauscht. „Es wird immer viel geredet, und es ist auch kein Geheimnis, dass wir uns gut verstehen“, sagte Verstappen. „Aber Laurent ist genau der richtige Teamchef für Red Bull“.
Lob für Mekies und Antonelli
Mekies, als gelernter Ingenieur, verfüge über großes technisches Wissen und spreche auch die Sprache „der Marketing-Leute“. „Er ist ein richtig guter Mensch mit einem großen Herzen. Wir sprechen über alles. Über die Formel 1, aber auch über das Leben.“ Mekies sei „empathisch“ und könne sich als Vater in Verstappens Lage hineinversetzen. „Das ist in der Formel 1 nicht selbstverständlich.“
„Wenn du einmal Weltmeister warst, wirst du ruhiger“
Red Bull holte zuletzt sechsmal in Folge ein Podium: Verstappen wurde je zweimal Erster, Zweiter und Dritter. Die Saison dominieren allerdings Mercedes und Kimi Antonelli, der kurz vor seinem ersten WM-Titel steht. Der junge Italiener sei „ein Ausnahmetalent“, sagte Verstappen. „Er hat noch nicht 100 Prozent seines Potenzials ausgeschöpft, und auch der Gewinn der WM wird ihn noch besser machen.“ Ein Titel mache einen ruhiger: „Wenn du einmal Weltmeister warst, wirst du ruhiger. Du hast dein Lebensziel erfüllt, gehst entspannter in die Rennwochenenden.“
Ferrari-Star Lewis Hamilton werde wohl nicht mehr schneller, prognostizierte Verstappen: „Alter sollte heutzutage keine Rolle mehr spielen, aber er wird wahrscheinlich nicht mehr schneller. Verstehen Sie mich nicht falsch: Ich sage nicht, dass Lewis langsamer wird, bloß einfach nicht mehr schneller. Das ist bei Kimi anders. Da kommt noch mehr.“