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Gespräche laufen: Mick Schumacher bald wieder in Europa zu sehen?
Mick Schumacher schreibt Autogrammt.
Copyright: IMAGO/NurPhoto Mick Schumacher fährt auch in der kommenden Saison in der IndyCar-Serie.

Hammer-Nachricht für Schumi-Anhänger: Der Rennfahrer könnte im kommenden Jahr Station in Europa machen.

Gute Nachrichten für Fans von Mick Schumacher. Bald schon gibt der deutsche Pilot möglicherweise wieder auf dem heimischen Kontinent Vollgas.

Für das Jahr 2027 peilt die IndyCar-Serie offenbar ein Rennen in Barcelona an. Damit könnten Fans den Spross der berühmten F1-Ikone Michael Schumacher dank einer kürzeren Anreise endlich wieder live erleben, anstatt das Geschehen lediglich per Fernseher aus Übersee zu verfolgen. Das berichtet „auto motor und sport“.

Historische Rückkehr nach langer Pause

Der spanischen Zeitung „El Periódico“ zufolge beabsichtigt die US-Serie, im Jahr 2027 ein Rennen in Spanien zu veranstalten. Bereits seit Juni laufen demnach die entsprechenden Gespräche mit den Verantwortlichen des Circuit de Barcelona-Catalunya. Infolgedessen rechnen Beobachter schon in wenigen Tagen mit einer offiziellen Verkündung des Deals.

Gehandelt wird der Juli als möglicher Zeitraum für ein Rennen in Barcelona. Bis in den frühen Juni hinein sind sämtliche Rennen bereits terminiert.

Der traditionsreiche Asphaltkurs, auf dem die Formel 1 nur noch alle zwei Jahre Station macht, würde sich damit das nächste hochkarätige Event angeln. Vor wenigen Tagen fand auf diesem Gelände ein kurzfristig angesetzter Lauf zur Langstrecken-WM (WEC) statt. Nun hat die Anlage direkt wieder die Aussicht darauf, eine absolute Spitzen-Rennserie begrüßen zu dürfen. Zudem handelt es sich keineswegs um ein einmaliges Gastspiel, denn laut den vorliegenden Informationen ist die Vereinbarung mit den IndyCar-Machern direkt auf mehrere Saisons ausgelegt.

Gleichzeitig würde ein Rennen auf der iberischen Halbinsel ein geschichtsträchtiges Ereignis darstellen. Schließlich haben sich die US-Boliden seit dem Jahr 2007 komplett vom europäischen Kontinent ferngehalten. Zu jener Zeit firmierte der Wettbewerb noch unter der Bezeichnung Champ Car und machte im niederländischen Assen Station. Generell liegt das letzte Gastspiel jenseits des nordamerikanischen Heimatmarktes schon lange zurück: Dies geschah 2013 bei einem Event in São Paulo.

Dennoch betritt die Rennserie auf europäischem Boden kein völlig unbekanntes Terrain. Schließlich fanden in der Vergangenheit durchaus schon Wertungsläufe in Deutschland und Großbritannien statt. Eine absolute Neuheit wäre hingegen der Abstecher nach Spanien. Verfolgt wird damit eine eindeutige Strategie zur Eroberung frischer Absatzmärkte. Das erklärte Ziel der Veranstalter besteht darin, sowohl das spanische Publikum als auch Motorsportfreunde auf dem gesamten Kontinent für sich zu begeistern.

Schumachers persönliche sportliche Zukunft ist bereits geklärt. Aktuell absolviert er noch sein Premierenjahr in dem US-Wettbewerb und fährt dabei einen Boliden des Teams Rahal Letterman Lanigan Racing, kurz RLL. Im September verkündete der Deutsche seinen Wechsel zum Rennstall Meyer Shank Racing für die kommende Saison. (red)

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