flag
back Zurück
Generationenduell: 66-jähriger Rennfahrer tritt bei den größten Events der Welt an
Oben: Klaus-Dieter Häckel in seiner Werkstatt mit seinem „Van Diemen“ – die Wand dahinter zeugt davon, dass er schon den ein der anderen Erfolg eingefahren hat. Unten: Häckel bei einer Testfahrt auf der Piste.
Klaus-Dieter Häckel in seiner Werkstatt mit seinem „Van Diemen“ – die Wand dahinter zeugt davon, dass er schon den ein oder anderen Erfolg eingefahren hat. © Häckel, Rusche

Der Delecker Rennfahrer Dieter Häckel tritt in Brands Hatch gegen deutlich jüngere Profi-Teams an. Sein Fahrzeug ist ein van Diemen aus dem Baujahr 1988.

Delecke – Viel fahren in der Formel Ford konnte der Delecker Rennfahrer Dieter Häckel in diesem Jahr aus beruflichen Gründen nicht. Zwei Events zum Abschluss der Motorsportsaison müssen aber sein.

Denn an den kommenden Wochenenden finden im britischen Brands Hatch, nahe London, das Formel-Ford-Festival quasi als Weltmeisterschaft und in Silverstone die Walter-Hayes-Trophy als „Weltpokal“ statt. „Das sind die größten Formel-Ford-Events der Welt“, sagt Häckel.

Konkurrenz deutlich jünger

Mit inzwischen 66 Jahren sieht er sich auf der Insel in England vor einem Abenteuer, geht es doch wieder gegen zumeist deutlich jüngere Fahrer, die für Profiteams am Lenkrad drehen, während Häckel als „Alleinunterhalter“ unterwegs ist. Am Donnerstag fährt er von seiner Werkstatt in Soest los, wird am Freitag einige Testfahrten in Brands Hatch absolvieren, ehe es am Samstag ernst wird.

Dann finden vier Vorläufe statt, in denen es um den Einzug in ein Halbfinale geht – oder in Hoffnungsläufe. Die Zeit in seinem Heat genannten Lauf sei dann auch für die Startaufstellung im „Historic Final“ für ältere Formel-Ford-Flitzer entscheidend. Häckel wird mit einem Chassis des Herstellers van Diemen antreten, Baujahr 1988, und hofft damit nach drei Siegen in seiner Klasse wieder auf ein gutes Abschneiden. „Da braucht man aber auch viel Glück“, könne es in den vollen Feldern mit vielen Heißspornen schnell zu einem Unfall kommen. Daneben ist auch Cleverness gefordert.

Teilnahme am „Grand Final“ wäre ein Erfolg

Ein Erfolg wäre für ihn auch der Einzug in das „Grand Final“ der Fahrzeuge aller Altersklassen, bzw. Baujahre, am Sonntag. Am Montagmorgen kommt Dieter Häckel zurück nach Soest zur Werkstatt, ehe es ein paar Tage später erneut auf die Insel geht. Dann nach Silverstone. Ob er da erneut mit einem älteren van Diemen oder einem aktuellen Wagen des Herstellers Ray antreten wird, entscheidet er erst später.

Könnte Ihnen gefallen

Christian Horner verrät brisanten Hamilton-Hammer

oe24.at vor 9 Stunden

'Ich werde kämpfen': Casey Stoner will Phillip Island zurück im MotoGP-Kalender

de.headtopics.com vor 3 Stunden

Fabio Quartararo schwört, beim letzten MotoGP-Rennen am einzigartigen Phillip Island 100 % zu geben.

motorcyclesports.net vor 6 Stunden

Keine MotoGP-Rückkehr in Australien: Honda auch auf Phillip Island ohne Joan Mir

motorsport magazin vor 9 Stunden

Die Essenz der MotoGP - Gedanken zum Abschied von Phillip Island

motorsport magazin vor 7 Stunden

Formel-1-Zoff: Helmut Marko kontert Horner-Vorwürfe - und legt Chatverläufe vor

TAG24 vor 5 Stunden

Die MotoGP erwägt Startplatzstrafen für Marc Marquez wegen Nichterscheinens bei Werbeveranstaltun...

motorcyclesports.net vor 6 Stunden

Formel 1: Schumacher adelt Antonelli

t-online vor 3 Stunden

Gespräche laufen: Mick Schumacher bald wieder in Europa zu sehen?

Express.de vor 2 Stunden