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Der Delecker Rennfahrer Dieter Häckel tritt in Brands Hatch gegen deutlich jüngere Profi-Teams an. Sein Fahrzeug ist ein van Diemen aus dem Baujahr 1988.
Delecke – Viel fahren in der Formel Ford konnte der Delecker Rennfahrer Dieter Häckel in diesem Jahr aus beruflichen Gründen nicht. Zwei Events zum Abschluss der Motorsportsaison müssen aber sein.
Denn an den kommenden Wochenenden finden im britischen Brands Hatch, nahe London, das Formel-Ford-Festival quasi als Weltmeisterschaft und in Silverstone die Walter-Hayes-Trophy als „Weltpokal“ statt. „Das sind die größten Formel-Ford-Events der Welt“, sagt Häckel.
Mit inzwischen 66 Jahren sieht er sich auf der Insel in England vor einem Abenteuer, geht es doch wieder gegen zumeist deutlich jüngere Fahrer, die für Profiteams am Lenkrad drehen, während Häckel als „Alleinunterhalter“ unterwegs ist. Am Donnerstag fährt er von seiner Werkstatt in Soest los, wird am Freitag einige Testfahrten in Brands Hatch absolvieren, ehe es am Samstag ernst wird.
Dann finden vier Vorläufe statt, in denen es um den Einzug in ein Halbfinale geht – oder in Hoffnungsläufe. Die Zeit in seinem Heat genannten Lauf sei dann auch für die Startaufstellung im „Historic Final“ für ältere Formel-Ford-Flitzer entscheidend. Häckel wird mit einem Chassis des Herstellers van Diemen antreten, Baujahr 1988, und hofft damit nach drei Siegen in seiner Klasse wieder auf ein gutes Abschneiden. „Da braucht man aber auch viel Glück“, könne es in den vollen Feldern mit vielen Heißspornen schnell zu einem Unfall kommen. Daneben ist auch Cleverness gefordert.
Ein Erfolg wäre für ihn auch der Einzug in das „Grand Final“ der Fahrzeuge aller Altersklassen, bzw. Baujahre, am Sonntag. Am Montagmorgen kommt Dieter Häckel zurück nach Soest zur Werkstatt, ehe es ein paar Tage später erneut auf die Insel geht. Dann nach Silverstone. Ob er da erneut mit einem älteren van Diemen oder einem aktuellen Wagen des Herstellers Ray antreten wird, entscheidet er erst später.