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Grönning, Pedersen, Thorsteinsson: Wikinger-Trio macht Hertha so stark
So jubeln die Hertha-Wikinger: Stürmer Sebastian Grönning trägt Mads Pedersen und Jon Thorsteinsson lacht vor Freude.
So jubeln die Hertha-Wikinger: Stürmer Sebastian Grönning trägt Mads Pedersen und Jon Thorsteinsson lacht vor Freude. © Montage, Fotos: Imago

Mit diesen drei Wikingern konnte bei Hertha BSC der Ritt durch die Hölle am Betzenberg gar nicht schiefgehen. 3:0 im Topspiel gegen den 1. FC Kaiserslautern, weil die Dänen Sebastian Grönning (29) und Mads Pedersen (30) und der Isländer Jon Thorsteinsson (27) ablieferten. Trainer Stefan Leitl (49) war richtig glücklich über das Nordmänner-Trio.

Leitl lobt die drei Wikinger

„Unsere Skandinavier haben im Verbund mit den anderen einen guten Job gemacht“, sagte Leitl. Stürmer Grönning hat mit seinen zwei Treffern seinen Torfluch verbannt. Doch das war es nicht alleine. Der Däne ackerte, kämpfte, zweimal sogar über die Schmerzgrenze hinaus.

Bei seinem ersten Tor in der 17. Minute krachte er gegen den Pfosten. Doch er stand sofort wieder zum Jubeln auf. Sieben Minuten später trat ihn Lauterns Maxwell Gyamfi (26) in den Bauch. Grönning lag am Boden, protestierte beim Schiri, spielte weiter und traf wieder in der 52. Minute.

Grönning: „Ich bekomme Energie von den Mitspielern“

Grönning: „Es ist unsere DNA, dass wir intensiv spielen, kämpfen und Zweikämpfe gewinnen wollen. So hat es sich auch wieder auf dem Platz angefühlt, wo ich viel Energie von meinen Mitspielern bekommen habe.“ Zu seiner Torflaute von sechs Liga-Spielen sagt er nur: „Das war ein Thema von außen, aber nicht für mich. Ich wusste, dass es mit der Zeit wieder klappen wird, wenn ich weiter das Vertrauen bekomme.“

Bei Grönnings zweitem Tor servierte der linke Außenverteidiger Pedersen perfekt, genau wie beim 3:0 von Oluwaseun Adewumi (21). Der zweite Däne, der vom FC Augsburg für eine Mini-Ablöse von nur 150.000 Euro kam, ist ein echter Hauptgewinn. Seit dem ersten Tag glänzt er mit Sololäufen und seiner überragenden Technik. Doch das ist nicht das Einzige.

Mads Pedersen ist bei Hertha BSC der Hauptgewinn. Trainer Stefan Leitl wollte unbedingt den linken dänischen Außenverteidiger.
Mads Pedersen ist bei Hertha BSC der Hauptgewinn. Trainer Stefan Leitl wollte unbedingt den linken dänischen Außenverteidiger. © IMAGO/Eibner Pressefoto

Pedersen: „Diesmal nur ein halber Döner“

Der erfahrene Pedersen bringt mit seiner lockeren Art Teamspirit in die Truppe. Das gemeinsame Döner-Essen nach jedem Sieg führte er ein. Nach dem 3:0 in Lautern lachte er nur: „Definitiv gehen wir wieder Döner essen. Wir hatten auch Mittwoch (nach dem 2:0-Pokalsieg beim SSV Jeddeloh II, die Red.) schon einen. Deswegen diesmal vielleicht nur ein Halber.“

Pedersen verriet nach dem Abpfiff: „Ich will immer gerne Torvorbereitungen machen. Ich habe mit Sepp darüber, wo ich die Bälle hinspiele, wenn er in der Box ist und genau das haben wir gemacht.“

Leitl über Thorsteinsson: „Das war großes Kino“

Doppeltes Danish Dynamite, doch Leitl sah den Isländer Thorsteinsson bei der Höllenschlacht auf dem Betze noch besser. „Ich finde, dass wir einen Spieler auf dem Feld hatten, der unfassbar gespielt hat. Ich tue das normalerweise nicht, um jemanden rauszuheben, aber Jonny war schon sehr gut.“

Thorsteinsson wirbelte die FCK-Abwehrreihe immer wieder durcheinander und legte das 1:0 für Grönning vor. Leitl: „Es war schon großes Kino, was Jonny heute geboten hat.“ Das Wikinger-Trio tut Hertha einfach gut.

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