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Der Klassiker zwischen dem FC Bayern und dem BVB endete mit mehreren verletzten Spielern. Ein Profi musste sogar noch in der Nacht operiert werden.
Dortmund/München – Ismael Saibari hat es am vergangenen Samstag (31. Oktober) am heftigsten erwischt. Der Marokkaner hat sich einen Riss des Syndesmosebands im rechten Sprunggelenk zugezogen, nachdem er im Klassiker mit Gregor Kobel zusammengerauscht war. Ein Foulspiel lag zwar nicht vor, dennoch war es für den BVB-Torwart ein persönliches Anliegen, sich im Anschluss beim FCB-Star zu melden.
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In seiner Instagram-Story entschuldigte sich Kobel bei Saibari für den unglücklichen Zusammenprall in der 26. Minute: „Es tut mir leid, das zu sehen. Ich wünsche dir alles Gute. Gute Besserung“, schrieb Kobel einen Tag nach dem 2:2 des BVB in München.
Saibari, der noch am Spieltag operiert wurde und den Bayern nun wochenlang fehlen wird, hat bereits auf die Nachricht des BVB-Stars reagiert. Via Instagram antwortete er: „Danke, ich weiß das zu schätzen.“ Eine feine Geste unter Sportmännern.
Doch der Offensivspieler war nicht der einzige Bayern-Profi, der sich im Spiel gegen die Borussia verletzt hat. Nur zwei Minuten nach der Auswechslung von Saibiri (29.) musste auch Serge Gnabry den Platz verlassen.
Der DFB-Nationalspieler hat sich eine Muskelverletzung zugezogen und fällt ebenfalls bis auf Weiteres aus, wie der Rekordmeister am Sonntag (1. November) mitgeteilt hat.
Immerhin gibt es leichte Entwarnung bei Top-Star Michael Olise. Der Franzose, der in der 84. Minute mit Knieproblemen ausgewechselt wurde, hat wohl keine größere Verletzung. Bei ihm werden die kommenden Tage näheren Aufschluss bringen.
Dennoch schrumpft damit die Personaldecke des deutschen Rekordmeisters. Für den BVB könnte sich damit womöglich eine Chance öffnen, in den kommenden Wochen im Titelrennen vorbeizuziehen. Aktuell liegen Bayern und Dortmund in der Tabelle punktemäßig gleichauf.
Dafür muss der Revierklub seine Hausaufgaben erledigen und in den nächsten Partien weiterhin punkten. Es geht im November noch gegen die SV Elversberg, Borussia Mönchengladbach und Bayer Leverkusen. Im Dezember trifft der BVB auf Schalke 04, den FC Augsburg und RB Leipzig, bevor es in die Winterpause geht.