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DFB-Team: Klopp muss radikal aussortieren! Für zahlreiche Stars wird es bitter

Jürgen Klopp steht vor einer brisanten Entscheidung beim DFB-Team. Vor den nächsten Länderspielen müssen selbst prominente Spieler um ihren Platz bangen.

Jürgen Klopp
Jürgen Klopp schaute am Samstag das Bundesliga-Topspiel des FC Bayern gegen Dortmund an.

Jetzt wird es ernst für Deutschlands Nationalspieler! Jürgen Klopp steht vor seiner bislang schwierigsten Personalentscheidung als Bundestrainer. Nach seinem XXL-Aufgebot mit 44 Spielern muss der 59-Jährige seinen Kader für die kommenden Länderspiele drastisch verkleinern. Mehr als 20 Profis droht damit eine bittere Enttäuschung.

Am Donnerstag (5. November) gibt Klopp sein Aufgebot für die entscheidenden Nations-League-Spiele gegen Serbien und die Niederlande bekannt. Statt der zuletzt 44 nominierten Spieler sollen nur noch etwa 23 bis 24 dabei sein. Auch prominente Namen müssen zittern. Besonders bei einem Bundesliga-Torjäger deutet sich bereits eine harte Entscheidung an.

📌 Fakten

  • Premieren-Kader: Klopp nominierte im September insgesamt 44 Spieler für vier Nations-League-Spiele.
  • Besonderheit: Das Aufgebot war auf zwei unterschiedliche Kader aufgeteilt.
  • Neue Kadergröße: Für November plant Klopp mit rund 23 bis 24 Spielern.
  • Bekanntgabe: Am Donnerstag, 5. November, verkündet der Bundestrainer seine Auswahl.
  • Nächste Spiele: Am 13. November in Serbien und am 16. November gegen die Niederlande.

DFB-Team: Klopp lässt Füllkrug zappeln

Niclas Füllkrug trifft bei Werder Bremen derzeit fast nach Belieben. Trotzdem stehen seine Chancen auf eine Rückkehr ins DFB-Team nicht besonders gut. Klopp machte zuletzt bei DAZN deutlich, dass er beim Neuaufbau vor allem die Zukunft im Blick hat.

„Niclas Füllkrug schießt in der Bundesliga ein Tor nach dem anderen, aber er ist 33. Das ist nicht meine Schuld“, erklärte Klopp. Ganz ausschließen wollte er den Torjäger allerdings nicht. Kurzfristig könne Füllkrug durchaus helfen, langfristig sehe die Sache anders aus.

Die Konkurrenz ist groß. Junge Angreifer wie Younes Ebnoutalib dürfen sich Hoffnungen machen. Auch Freiburgs Derry Scherhant könnte von Klopps bevorzugtem 4-3-3-System profitieren. Für viele der zehn Debütanten aus der ersten Länderspielphase dürfte es dagegen eng werden.

Klopp muss auf Bayern-Stars verzichten

Einige Entscheidungen nehmen Verletzungen dem Bundestrainer bereits ab. Jamal Musiala hat seit seiner Muskelverletzung im September nicht mehr gespielt. Auch Serge Gnabry fällt nach einer erneuten Muskelverletzung vorerst aus. Beide Bayern-Profis dürften damit für die anstehenden Spiele fehlen.

Und was wird aus Deniz Undav und Leroy Sané? Beide gehörten schon beim ersten XXL-Aufgebot nicht zu Klopps Auswahl. Eine Rückkehr deutet sich bislang nicht an. Auch Nick Woltemade muss nach seinen schwachen Leistungen bei Juventus Turin um seinen Platz kämpfen.

Ein weiteres Fragezeichen steht hinter Freiburgs Philipp Treu. Der Rechtsverteidiger hatte bei seinem DFB-Debüt überzeugt, wurde anschließend aber durch eine Knöchelverletzung ausgebremst. Ob er rechtzeitig wieder fit wird, ist offen.

Auch im Tor droht eine heikle Entscheidung

Besonders spannend wird Klopps Wahl zwischen Marc-André ter Stegen und Jonas Urbig. Der erfahrene Keeper und die junge Bayern-Hoffnung haben beide Argumente auf ihrer Seite. Klopp muss entscheiden, auf wen er künftig besonders setzt.

Dabei geht es längst um mehr als ein gewöhnliches Kaderexperiment. Nach vier Spielen steht Deutschland in der Nations League mit gerade einmal fünf Punkten auf Rang drei. Die Niederlande und Griechenland haben jeweils acht Zähler gesammelt.

DFB-Team droht böse Nations-League-Überraschung

Um noch ins Viertelfinale einzuziehen, muss das DFB-Team mindestens einen der beiden Konkurrenten überholen. Selbst zwei Siege gegen Serbien und die Niederlande könnten unter ungünstigen Umständen nicht reichen. Im schlimmsten Fall droht sogar der Abstieg in die B-Liga.

Klopp braucht also dringend Ergebnisse. Seine große Sichtungsphase ist vorbei, jetzt müssen die richtigen Spieler auf dem Platz stehen. Für zahlreiche Profis wird der Donnerstag deshalb bitter. Für den Bundestrainer beginnt dagegen die entscheidende Phase seines Neuaufbaus.

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