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Seit Sonntag ist die Ära von Markus Krösche als Sportvorstand und Kaderbauer bei Eintracht Frankfurt vorbei. Mit dem nahenden Wintertransferfenster und einem äußerst wackeligen Saisonstart im Rücken findet die Suche nach einem Nachfolger mit äußerster Dringlichkeit statt.
Klar ist bereits, dass es darauf hinauslaufen wird, dass die Hessen einen neuen Sportboss bei einem anderen Klub abwerben müssen, wie der SGE-Vorstandsvorsitzende Axel Hellmann bestätigte. Kandidaten gibt es einige. Laut ‚Bild‘ ist ein neuer, vielversprechender Name auf die Liste gesetzt worden: Andreas Schicker, Sportgeschäftsführer bei Ligakonkurrentin TSG Hoffenheim.
Der 40-Jährige ist dem Bericht zufolge aus der Sicht von Hellmann und Aufsichtsratsboss Mathias Beck ein sehr spannender Kandidat, hat am Main „einige Fürsprecher und hätte mit Adi Hütter sogar einen Landsmann als Trainer“.
Dazu ist Schicker ein echter Aufbau-Profi. Bereits bei Sturm Graz und in Hoffenheim hat er Klubs mit harter und strukturierter Arbeit wieder nach oben geführt. Bisher habe es noch keinen Kontakt gegeben. Eine Option ist ein Schicker-Wechsel laut ‚Bild‘ aber sicher. Bereits vor einem Jahr hat der Österreicher mit dem Gedanken eines Tapetenwechsels gespielt, stand kurz vor dem Abgang zum VfL Wolfsburg.
Weitere Kandidaten in Frankfurt sind Marcel Schäfer (RB Leipzig), Christoph Spycher (BSC Young Boys), Joti Chatzialexiou (1. FC Nürnberg) und Benjamin Weber (FC Augsburg). Spycher gilt nach wie vor als Topfavorit. Laut dem Schweizer ‚Blick‘ ist die kolportierte Absage des ehemaligen SGE-Kapitäns stark ins Wanken geraten.