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Der BVB steht punktemäßig unter Niko Kovac so gut da wie lange nicht mehr. Dennoch wird noch mehr erwartet. Carsten Cramer gefällt das nicht. Die News und Gerüchte rund um Borussia Dortmund.
Der BVB ist bärenstark in die Saison gestartet, dann gab es jedoch eine kleine Schwächephase mit Punkteteilungen gegen Werder Bremen und Union Berlin sowie eine 0:1-Niederlage in der Champions League gegen Bodö/Glimt.
Anschließend wurde die Kritik am wenig berauschenden Dortmunder Spielstil unter Trainer Niko Kovac wieder lauter, zumal es die Schwarzgelben mit den unnötigen Punktverlusten in der Bundesliga verpassten, die Strauchler des FC Bayern gegen Schalke 04 (0:0) und den FC Augsburg (2:2) zu nutzen, um mal mit einem Punktepolster ins Topspiel am kommenden Samstag zu gehen.
Eine solch kritische Sichtweise geht für Carsten Cramer aber entschieden zu weit. "Wenn einem Verein zugetraut wird, den Bayern Paroli zu bieten, wird immer Borussia Dortmund genannt", sagte der Geschäftsführer nun der Sport Bild und bemängelte diesbezüglich: "Kein Klub wird so kritisch gesehen wie wir. Was Lars, Ole und Niko hier in den vergangenen Monaten aufgebaut haben, ist außergewöhnlich. Das wird mit einer 0:1-Niederlage bei Bodø/Glimt plötzlich komplett ignoriert. Da fehlt mir das Maß."
Dass der BVB auch bei den jüngsten knappen Siegen gegen Eintracht Frankfurt (1:0), Sabah FK (2:1) und Werder Bremen (3:2, Siegtor in der Nachspielzeit) spielerisch nur wenig anbot, liege für Sportgeschäftsführer Lars Ricken auch an der immensen Belastung der vergangenen Wochen.
"Wir haben hier über Monate nur Englische Wochen, die Belastung ist extrem. Man kann als Spieler kaum mehr durchschnaufen, das gehört auch zur Wahrheit", sagte Ricken. Dass beim BVB auch noch Verletzungspech dazukommt und die beiden Star-Neuzugänge Giannis Konstantelias (Kreuzbandriss am 1. Spieltag) und Konstantinos Karetsas (Erkältung, Überlastung, Bänderverletzung) kaum frischen Wind bringen konnten, kam noch dazu.
Immerhin: In allen Wettbewerben ist der BVB aktuell auf Kurs. Im DFB-Pokal zogen die Schwarz-Gelben dank eines Last-Minute-Treffers von Marcel Sabitzer nach zuvor verspielter 2:0-Führung gegen Werder Bremen ins Pokal-Achtelfinale ein. In der Königsklasse stehen zwei Siege aus drei Spielen zu Buche.
In der Bundesliga ist man punktgleich mit den Bayern an der Spitze. Das könnte sich am Samstag jedoch ändern, wenn der BVB in der Allianz Arena gastiert.
Tut sich beim BVB noch etwas im Wintertransferfenster? Zuletzt hatten sich Gerüchte gehäuft, wonach die Dortmunder noch einmal bei Marcel Regula vorstellig werden könnten, um den Offensivspieler im zweiten Anlauf von Zaglebie Lubin loszueisen und zum Rechtsverteidiger bzw. Schienenspieler umzuschulen.
Fraglich war aber, ob der BVB die kolportierten acht Millionen Euro einfach so auf den Tisch legen könne. Zumindest das scheint jedoch kein Problem zu sein, wie CEO Carsten Cramer nun gegenüber der Sport Bild klarstellte.
"Wir befinden uns schon seit dem letzten Winter in einer Phase, um uns fit für die Zukunft zu machen. Wir haben die Kosten optimiert und sind mit unseren Erlösen gewachsen. Man darf sich als Klub nicht nur auf Ablösesummen aus England verlassen, davon haben wir uns bereits unabhängiger gemacht", sagte Cramer und fügte hinzu: "Sollte es im Winter Handlungsbedarf geben, sprechen wir darüber. Wir sind aus wirtschaftlicher Sicht absolut im Plan und somit immer handlungsfähig."
Datum |
Wettbewerb |
Spiel |
Samstag, 31. Oktober (18.30 Uhr) |
Bundesliga |
FC Bayern vs. Borussia Dortmund |
Mittwoch, 4. November (21 Uhr) |
Champions League |
Borussia Dortmund vs. Betis Sevilla |
Samstag, 7. November (15.30 Uhr) |
Bundesliga |
Borussia Dortmund vs. SV Elversberg |
Samstag, 21. November (15.30 Uhr) |
Bundesliga |
Borussia Mönchengladbach vs. Borussia Dortmund |
Dienstag, 24. November (21 Uhr) |
Champions League |
FC Arsenal vs. Borussia Dortmund |