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Im Werben um Malik Jakupovic ging der BVB leer aus, nun gibt es neue Hintergründe dazu. News und Gerüchte zu Borussia Dortmund.
In den angeblichen Bemühungen um Sturmtalent Malik Jakupovic von Philadelphia Union ist Borussia Dortmund vorerst leer ausgegangen. Nun verriet der Trainer des MLS-Klubs Hintergründe zur Situation des 17-Jährigen.
"Die Angebote, über die berichtet wurde, entsprachen nicht dem Potenzial, das wir in diesem Spieler sehen", erklärte Ryan Richter bei t-online, warum Philadelphia Jakupovic nicht abgeben wollte. Der BVB soll laut Sky zwei Angebote für den Angreifer abgegeben haben, bot dabei demnach zuerst zwei und dann drei Millionen Euro Ablöse.
Zu wenig für den Verein aus der MLS. Richter führte dementsprechend aus, dass "die Summen, die berichtet wurden, für den Verein keinen Sinn ergeben hätten". Philadelphia glaube voll an Jakupovics weitere Entwicklung "und daran, dass er das Potenzial sowie die Fähigkeit hat, ein sehr hohes Niveau zu erreichen. Wir können ihm die Voraussetzungen bieten, sein Potenzial auszuschöpfen", so Richter.
Jakupovic debütierte im Februar noch als 16-Jähriger für Philadelphias erste Mannschaft, bis dato hat der U17-Nationalspieler der USA insgesamt neun Einsätze in der MLS absolviert (ein Tor, ein Assist). Neben dem BVB sollen weitere namhafte europäische Klubs wie der FC Chelsea oder die AS Monaco um Jakupovic buhlen, dessen Vertrag in Philadelphia noch bis 2030 gültig ist.
Richter gibt sich derweil keinen Illusionen hin und weiß: Ein Wechsel des Eigengewächses "wird wahrscheinlich eines Tages stattfinden".
Der ehemalige deutsche Nationalspieler Dietmar Hamann hat große Zweifel daran, ob Borussia Dortmund offensiv zeitnah überzeugender auftreten wird als aktuell.
"Nach vorne haben sie sich unheimlich schwergetan. Wie das besser werden soll bis Weihnachten? Ich weiß es nicht", sagte Hamann nach dem biederen 0:0 des BVB bei Union Berlin am Samstag bei Sky. Die harte Zweikampfführung der Eisernen habe dazu geführt, dass die Dortmunder "über 90 Minuten eigentlich harmlos waren. Du hattest nie das Gefühl, dass sie ein Tor machen", so der frühere Bayern-Profi weiter.
Schon bei der 0:1-Niederlage bei Bodö/Glimt in der Champions League unter der Woche hatte der BVB im Spiel nach vorne über weite Strecken enttäuscht, nun konnte sich die Elf von Trainer Niko Kovac auch gegen Union nur vereinzelt Torchancen erarbeiten. "Wir sind enttäuscht. Wir hatten uns mehr vorgenommen. Um die Tiefe bespielen zu können, muss man auf dem ganzen Feld ein bisschen mutiger spielen. Damit haben wir viel zu spät angefangen", übte auch Dortmunds Sportdirektor Ole Book nach der Partie in Berlin Kritik.
Das Dilemma sei: "Wenn wir mutiger werden, dann spielen wir auch echt guten Fußball, dann können wir den Gegner auch unter Druck setzen. Wenn wir zurückliegen, wie in Norwegen, oder wenn wir das Gefühl haben, am Ende läuft die Zeit weg, werden wir deutlich besser. Das ist das Thema, dem wir uns widmen sollten", so Book.
Datum |
Wettbewerb |
Spiel |
Dienstag, 20. Oktober (18.45 Uhr) |
Champions League |
Sabah FK vs. Borussia Dortmund |
Samstag, 24. Oktober (18.30 Uhr) |
Bundesliga |
Borussia Dortmund vs. Eintracht Frankfurt |
Dienstag, 27. Oktober (20.45 Uhr) |
DFB-Pokal |
Borussia Dortmund vs. Werder Bremen |
Samstag, 31. Oktober (18.30 Uhr) |
Bundesliga |
FC Bayern vs. Borussia Dortmund |