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Der 23-jährige Schweizer verliert am Tag nach dem Coup gegen Ben Shelton. Er unterliegt Jiri Lehecka 4:6, 2:6.
Nichts ist es geworden mit dem nächsten Coup für Jérôme Kym an den Swiss Indoors. Keine 18 Stunden, nachdem er sensationell die Weltnummer 4 Ben Shelton eliminiert hatte, konnte er im Viertelfinal gegen Jiri Lehecka nicht nachdoppeln.
Der Tscheche avanciert damit zum Schweiz-Schreck. Er hatte bereits Stan Wawrinka geschlagen und damit dessen Karriere beendet. Kym konnte zwar über weite Strecken gut mithalten. In den entscheidenden Momenten hatte indes der rund 200 Ränge besser klassierte Lehecka das glücklichere Händchen.
Vor allem die Vorhand funktionierte beim 23-jährigen Schweizer nicht mehr so gut wie am Vorabend. Im zweiten Satz ist die Luft draussen Vor den Augen von FCB-Profi Xherdan Shaqiri, der für einmal in der Arena auf der anderen Strassenseite zu finden war, sowie den Ski-Stars Marco Odermatt und Gino Caviezel war bei Kym dann irgendwann die Luft draussen. Mit je einem Satz und Break Rückstand glückte ihm nichts mehr. Bei 2:4 musste er den Service abermals abgeben.
Kurze Zeit später nutzte Lehecka vor rund 8000 Fans nach 1:23 Stunden den zweiten Matchball. Im ersten Satz hatte Lehecka ein Break bei 2:2 genügt. Im Game zuvor hatte Kym noch die ersten Chance auf einen Servicedurchbruch liegen gelassen. Das Momentum war ihm nun nach starkem Beginn entglitten.
Der Aargauer fing sich wieder, erspielte sich bei 4:5 eine weitere Breakchance. Doch Lehecka zog den Kopf aus der Schlinge und sicherte sich nach einer Dreiviertelstunde den Startsatz. Für Kym sichtlich ein Dämpfer, von dem er sich nicht mehr erholte. Trösten kann er sich mit 100 ATP-Punkten und 70'000 Euro Preisgeld.
Gegner von Lehecka im Halbfinal ist entweder Djokovic-Bezwinger Jan-Lennard Struff oder der Portugiese Nuno Borges. Swiss Indoors